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03.05.2007 - 00:00:00

TED HEROLD
Toller Gastauftritt in der "Lindenstraße"! - Interview mit Ted Herold!

Die Rock'n'Roll-Legende Ted Herold half den "Beimer Boys" aus der Patsche...:

TED HEROLD hat in Folge "1.116" der ARD-Serie "Lindenstraße" einen tollen Gastauftritt absolviert.

In der Folge "Traumtänzer", die Sie sich HIER ANSEHEN können, half er den "Beimer Boys" aus der Patsche.

Die Erstausstrahlung von "Traumtänzer" flimmerte am 22. April 2007 um 18.50 Uhr im Ersten über die Bildschirme.

 

"Lindenstraße" - Folge 1.116 "Traumtänzer" (Inhaltsangabe; Text: Mirjam Philippi)


"Stimme des Herzens!?" Suzannes Urteil über Viktors Neufassung seines Romans ist vernichtend. "Viktor gehört gevierteilt!", schimpft sie, denn ihrer Meinung nach ist nichts als "kommerzieller Schwampf" von dem einst so viel versprechenden Werk übrig geblieben.

Step by step: Heute findet der Boygroup-Wettbewerb statt und Bruno hat als Ersatz für den vom Osterlauf noch lädierten Hans einen Profi engagiert. Sein alter Freund "Teddy" soll die Stammtisch-Brüder professionell unterstützen. "Wir haben den Wettbewerb schon so gut wie gewonnen!", gibt Bruno sich siegessicher. Wenig später staunen die Stammtischbrüder nicht schlecht, denn bei Brunos altem Kumpel handelt es sich um niemand Geringeren als Rock’n’Roll-Legende Ted Herold!

Heute darf Nastya die Klinik zwar wieder verlassen, bekommt aber für die nächsten Wochen strikte Ruhe verordnet. In diesem Zustand kann die werdende Mutter unmöglich alleine zurechtkommen. Prompt nimmt Helga sie wieder mit in die Lindenstraße. Erich kann Helgas Verhalten beim besten Willen nicht mehr nachvollziehen. Schließlich hatte sie Nastya doch erst unlängst gekündigt...

Vorhersehbar und flach? Viktor ist entrüstet, als er Suzannes schonungsloses Urteil über sein Buch hört. Beleidigt schwärmt er ihr von seinem neuen Lektor vor. Doch Suse lässt sich nicht beirren. Für sie bedeutet Viktors Neufassung den Tod der Kreativität. "Das ist Gosse!", wirft sie dem Schriftsteller vor.

Jetzt heißt es nur noch Daumen drücken... In farbenfrohen Outfits wirbeln die "Beimer Boys" über die Bühne und geben eine beachtliche Choreographie zum Besten. Die Juroren bezeichnen die Band zwar als etwas antiquiert, zeigen sich aber dennoch beeindruckt. Schließlich ergattern die Freunde sogar einen mit 2000 Euro dotierten Sonderpreis für "Originalität". Im "Akropolis" stößt der Stammtisch später auf den erfolgreichen Auftritt an. Nun steht Harrys Zahnprothese nichts mehr im Wege.

Wie lange wird Helga wohl noch vor Erich verheimlichen können, wer in Wahrheit der Vater von Nastyas Baby ist? "Wieso kümmerst du dich plötzlich so um sie?", hakt Erich misstrauisch nach. Schließlich bemerkt er seit Wochen, dass Helga ihm etwas verschweigt.

Zutiefst verletzt von Suzannes negativem Urteil, möchte Viktor nun plötzlich ihre Vereinbarung auflösen. Suses Gewinnbeteiligung bezog sich schließlich auf sein altes Manuskript, von dem laut ihrer eigenen Worte ja nun nichts mehr übrig ist. Suzanne kann es nicht fassen. Das soll nun der Lohn dafür sein, dass sie sich monatelang mit dem wahrlich nicht pflegeleichten Viktor herumgeplagt hat? Energisch besteht sie auf ihren Anteil.

 

In dieser Folge haben mitgewirkt:
 
  • Sybille Waury
  • Bill Mockridge
  • Knut Hinz
  • Heinz Marecek
  • Anna-Sophia Claus
  • Jo Bolling
  • Rebecca Siemoneit-Barum
  • Cosima Viola
  • Joris Gratwohl
  • Joachim Hermann Luger
  • Marie-Luise Marjan
  • Moritz A. Sachs
  • Gunnar Solka
  • Anja Antonowicz
  • Marianne Rogée  
    und andere

  •  




    Interview mit Ted Herold



    Ted Herold und die "Lindenstraße" – wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?

    Meine Agentur bekam im letzten Sommer die Anfrage, ob ich in der "Lindenstraße" mitmachen würde. Ich sagte sofort ja – allerdings ohne, dass mir schon klar war, was ich da eigentlich spielen sollte. Ich dachte an einen "typischen" Gastauftritt; mal irgendwo aus einer Tür rauskommen oder jemandem ein Geburtstagsständchen singen... Als ich dann das erste Mal in die "Lindenstraße"-Produktion kam, wurde mir plötzlich klar, auf was ich mich da eingelassen hatte, dass ich tanzen sollte! Ich bin eigentlich ein klassischer Nichttänzer. Klar bewege ich mich beim Singen auf der Bühne, aber "Formationen" zu tanzen habe ich mich eigentlich schon damals in den Musikfilmen der 60er Jahre geweigert.

    Wie haben Sie die anschließenden Dreharbeiten erlebt?

    Die ersten Proben mit Jo Bolling, Knut Hinz, Heinz Marecek und Bill Mockridge waren wirklich extrem hart für mich. Aber es war tröstlich, dass es den anderen genauso erging – und plötzlich hat es dann richtig Spaß gemacht. Dazu hat aber auch beigetragen, dass einfach alle sehr nett hier waren und generell ein gutes Gefühl haben, für das, was sie tun. Meine Mittänzer waren sehr kollegial und es war kein Spinner dabei. Das war vom ersten Tag an klar, denn schon das Kennenlernen war sehr herzlich und man war direkt per Du.

    Sind Sie privat ein "Lindenstraße"-Fan?

    Ich war tatsächlich von der ersten Folge an "Lindenstraße"-Gucker und schaue sie bis heute immer, wenn es die Zeit zulässt. Meine momentane absolute Antifigur ist Julian, der die Ines Kling so mies behandelt. Die Rolle ist so überzeugend fies, dass man ihm am liebsten eins überbraten möchte. Eines der wichtigsten Merkmale der Serie ist für mich allerdings der fantastische Humor. Insgesamt würde ich es mal so zusammenfassen: Mit der "Lindenstraße" kann man sonntags einfach eine wirklich gute halbe Stunde auf der Couch verbringen und sich amüsieren!

    Sie genießen als Ted Herold seit beinahe 50 Jahren Popularität in Deutschland – was ist ihr Erfolgsrezept?

    Ich glaube, man kann meinen Werdegang gut mit dem der "Lindenstraße" vergleichen. Alleine in den Anfängen gibt es Parallelen zwischen der "Lindenstraße" in den Achtzigern und meinen eigenen in den 50er Jahren. Die Presse hat nach den ersten Folgen nur negativ über die Serie berichtet und auch ich hatte eine unglaublich schlechte Presse, wurde z.B. immer wieder beschuldigt, unsere Jugend mit diesem dreckigen Rock’n’Roll zu verderben. Und trotz schlechter Berichterstattung haben die Menschen selbst entschieden, was ihnen gefällt.

    Dass die Menschen dann auch über viele Jahre das Interesse nicht verlieren, liegt daran, dass z.B. die "Lindenstraße" wirkliche Inhalte vermittelt und sich treu bleibt. Und auch ich kann bis heute bestehen, weil ich immer ich selbst war und bin.

    Quelle: www.lindenstrasse.de

     

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