26.08.2008 - 00:00:00
smago! GAST KOLUMNE
Grußwort von Hans R. Beierlein zum "Grand Prix der Volksmusik 2008"!
Was eigentlich ist Volksmusik? Diese Frage stellte mir vor einiger Zeit ein Reporter der "Financial Times". Die größte internationale Wirtschafts- und Finanz-Zeitung wollte ihren Lesern erklären, was hinter dem Begriff steht, der so unterschiedlich definiert wird. Von gebildeten, vorzugsweise aber eingebildeten Experten.
Ich gab uns alle Mühe, ihm das "Phänomen", wie er es nannte, zu erklären. Bis er am Ende sagte: "Also Volksmusik ist Musik für das Volk".
So einfach ist das.
Die Idee, den "Grand Prix der Volksmusik" zu schaffen, hatte ich vor 23 Jahren. Was sich so lange hält und heute immer noch Millionen Menschen vor die Fernseh-Schirme lockt, und das in vier Ländern, hat Anspruch auf einen Eintrag in das "Buch der Rekorde".
Immerhin ist die Sendung die erfolgreichste musikalische Wettbewerbssendung und darüber hinaus eine der erfolgreichsten Unterhaltungssendungen überhaupt.
Mit dem "Grand Prix" wollte ich die Gefahr bannen, dass der Volksmusik eines Tages attraktive Interpreten fehlen können.
Die Gefahren sind gebannt: Nie gab es so viele neue und starke Lieder und nie so viele junge und starke Interpreten. Der "Grand Prix" und die ihn tragenden Arbeitsgemeinschaften machen es möglich.
Das alles verdankt die Volksmusik Ihnen, unserem treuen Publikum und den exzellenten und kompetenten Mitarbeitern von vier namhaften Fernseh-Sendern.
Quelle: Hans R. Beierlein
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