06.12.2007 - 00:00:00
SCHLAGER STARPARADE - HANNOVER
Konzert-Bericht von Holger Stürenburg:
Seit mehr als einem Dezennium gilt die von Manni Schulte und seinem Kompagnon Karl-Heinz Schweter veranstaltete "Schlagerstarparade" als nahezu bedeutsamstes und gefragtestes Stelldichein der Ganz Großen aus der Branche der leichten Muse. Exakt zehn Mal pro Jahr bieten die beiden Münchener Musikexperten in den größten Arenen der wichtigsten deutschen Städte über ein Dutzend, sowohl altseingesessene, wie gleichfalls frühlingsfrische Vertreter des so breitgefächerten Genres auf, das im allgemeinen als "Schlager" klassifiziert wird. Ob diese nun gehobenen Edelpop, fröhliche Mitklatschmelodien, melodramatische Balladen, Ironisches oder Volkstümliches interpretieren – alles, was in der Szene Rang und Namen hat, findet sich immer wieder gerne auf einer "Schlagerstarparade" ein.
Am vergangenen Sonntag, 02.12.2007, zwischen 14.00 Uhr und 21.00 Uhr, herrschte in der TUI Arena zu Hannover immense Partystimmung. Um die 7000 Zuhörer aller Altersstufen, die teilweise aus der gesamten Republik angereist waren, erfreuten sich an den jeweils 20 bis 25minütigen Präsentationen von 14 musikalisch oft grundverschieden agierenden Acts, denen aber – trotz aller stilistischer Divergenzen – eines gleich war: Alle 14 Interpreten und Bands verzauberten ihre Fans und begeisterten diese jedes Mal mit ihren begehrtesten Hits aus der Vergangenheit und tagesaktuellen Schmankerln, die nicht selten soeben erst auf den Markt gekommen sind. Einige der imposantesten Darbietungen sollen nun an dieser Stelle hervorgehoben werden.
Gleich, kurz nach Beginn des siebenstündigen Schlagermarathons, stand der seit Ende der 90er Jahre unter dem Pseudonym "D.J. Ötzi" höchst reputierlich operierende Gerry Friedle auf der Bühne der seinerzeit aus Anlaß der EXPO 2000 errichteten TUI Arena und sorgte mit seinem fetzigen, latent rockigen Programm, ausnahmslos bestehend aus aufgedonnerten Evergreens der letzten 40 Jahre Popgeschichte, umgehend für ein heftiges Beben im Publikum.
Nach einigen magereren Jahren, als es so schien, als würde der 36jährige Tiroler ausschließlich auf seinen auf Dauer schon einwenig "abgenutzten" 2000er-Oktoberfesthymnus "Anton" reduziert, und daraus resultierender kreativer Depression, hatte sich 2007 als monumentale Comeback-Ära für "D.J. Ötzi" gezeigt. Alleine seine kraftvoll rockende Sichtweise des Nik-P.-Ohrwurms "Ein Stern (... der Deinen Namen trägt)", die Gerry im Duett mit dessen Erschaffer aufgenommen hatte, konnte sich im Frühjahr diesen Jahres ganze elf Wochen lang auf Rang Eins der deutschen "Media Control"-Charts halten – fraglos ein triftiger Grund dafür, daß der gelernte Koch von Star-Talkmaster Johannes B. Kerner zu dessen Jahresrückblick "Menschen 2007" eingeladen worden war, was dazu führte, das "D.J. Ötzi" – dramaturgisch vielleicht nicht ganz so geschickt, aber schlicht ein Zufallsresultat, daß weder vom Künstler, noch vom Veranstalter zu verantworten war – bereits als erster der 14 Acts in Hannover seine Aufwartung machte, um sofort nach seinem Auftritt an der Leine nach München zur Kerner-Show zu eilen.
Trotz – oder vielleicht sogar gerade wegen – dieses kleinen organisatorischen Problems, sprang der Funke in der TUI Arena von einer Sekunde auf die andere hellflammend über. Gerry intonierte seine frechen, drastischen Fassungen der unverbrüchlichen 60er-Oldiekracher "Rama Lama Ding Dong" und "Hey, Baby!", wie – natürlich – sein ewiges Markenzeichen, den geliebten/gehaßten "Anton aus Tirol", in bester Sangeslaune, mit leicht rauher, dafür umso bluesiger-souliger Stimme, um zum Schluß seines Sets mittels einer klassisch angehauchten, bombastisch-orchestral inszenierten Balladenversion des inzwischen längst legendären "Stern" emotional unverblümt und betörend ehrlich zweier verstorbener Freunde zu gedenken.
Der Rezensent galt bislang bekanntlich nicht unbedingt als beinharter Fan von "D.J. Ötzi" – doch ebendieser, seine plietsche Begleitband und zwei kesse Tänzerinnen, haben am 02.12.2007 mit ihrem phänomenalen Intro zur "Schlagerstarparade 2007" in Hannover dieses zunächst ja eigentlich als unabänderlich erscheinende Faktum innerhalb von Sekunden vollständig revidiert.
Ja, der Verfasser dieser Zeilen möchte nicht wissen, wie viele Männer in den letzten zwölf Monaten ihren persönlichen "Stern" auf den Namen "Helene" getauft haben.
Die erst 23jährige Deutschrussin Helene Fischer gilt ohne jegliche Zweifel landauf, landab, als DER weibliche Shooting Star des Deutschen Schlagers anno 2007. Vor zwei Jahren noch ein No-Name-Girl unter Tausenden Nachwuchstalenten – und nun seit Monaten DAS Topthema des nationalen Musikgeschehens, das vergangene Woche sogar in Helmut Markworts Wochenmagazin "FOCUS" eine zweiseitige, überaus positive Erwähnung fand... Eine Tatsache, die als real existierende Sensation zu bezeichnen ist, zumal in jener, überwiegend auf politische und wirtschaftliche Themen prädestinierten Zeitschrift, wenn überhaupt, höchstens internationalen und/oder radikal zeitgeistigen Popmusikern ein Forum geboten wird, zudem so gut wie niemals blutjungen Newcomern – und dann schon gar nicht solchen aus der "ach so spießbürgerlichen" Schublade "Deutscher Schlager".
Ob auf den "Meetings" und "Jointventures" der Branchen-Insider (der Verfasser ohrfeigt sich gerade wegen so vieler Anglizismen hintereinander. Der Verf.), oder im Freundeskreis des Rezensenten – es vergeht kein Tag, an dem nicht mindestens einmal der Name, nein: das Phänomen Helene Fischer auf der Tagesordnung steht.
Die bildhübsche Mittelblonde war nun an der Reihe und bewies, nach ihrem Top-5-Album "So nah wie Du", ihrer äußerst gelungenen DVD "So nah, so fern", und ihrer von Medien, wie Fans, unisono extremst gefeierten Solotournee (und gerade mal eine Woche vor Beginn ihrer kommenden Konzertreise "Weihnachtswunderland" mit Patrick Lindner), auf der "Schlagerstarparade" in Hannover, daß sie wahrlich ein (ihren Namen absolut verdienender) "Stern" ist – und nicht einfach nur ein schnellvergängliches Schlagermädel, derer es seit Ewigkeiten so viele gegeben hat, ohne daß diese irgendeine Form von Nachhaltigkeit an den Tag zu legen vermochten.
Genau dazu ist Helene jederzeit in der Lage. Seit unserem ersten – sicherlich nicht unbedingt allzu glücklich verlaufenen ... – Zusammentreffen auf der Hamburger "Schlagerstarparade" im Mai 2007 in Hamburg, hat sich die unübertreffbare "Schlagertraumfrau" enorm weiterentwickelt.
Die Helene des Herbstes/Winters 2007 ist längst nicht mehr jene sacht naive, manchmal scheinbar etwas überforderte Debütantin des Frühjahrs 2007. Hochprofessionell, durchwegs mit ihrem unvergleichlichen Lächeln beseelt, zelebrierte der erste wahrhaftige Schlagerstar des neuen Jahrtausends seine bisherigen größten Hits, wie z.B. den Titelsong ihres CD-Erstlings, "Von hier bis unendlich", die eingängigen Superohrwürmer "Du fängst mich auf und läßt mich fliegen", "Mitten im Paradies" und "Und morgen früh küß ich Dich wach" – zweifellos Kompositionen eher schlichterer Machart, die man(n) aber nur ein einziges Mal gehört haben muß, um sie danach nie wieder zu vergessen.
In das Repertoire ihrer kürzlich beendeten ersten Solotournee hatte die unnahbare "So nahe, So Ferne" Popschönheit – vollkommen unerwartet, aber von Presse, wie Anhängern, gleichermaßen hochgradig goutiert – ein paar Fragmente integriert, die unüberhörbar keinesfalls der Schlagerecke entstammten. Klar, daß Helene auch in Hannover tief in die Trickkiste griff – und den verduzten Anwesenden eine höllisch heiße Auslegung des knalligen "Queen"-Hardrockers "We will rock you" nicht vorenthalten wollte.
Der Rezensent maßt sich zu keinem Zeitpunkt die Rolle eines "Propheten" an... aber... ich erahne, da im "FOCUS" auch zwischen den Zeilen lesen könnend, spätestens in zwei Jahren Helenes, erste konsequente Deutschrock-Produktion – mit der Betonung auf "Rock" – auf Smago.de hingerissen vorstellen zu dürfen...
Kurz darauf suchte Herr Rossi – also, Semino – sein Glück. Daß er es nicht gefunden hat, liegt – ja, dies gestehe ich schamhaft ein – vermutlich ausnahmslos am Verfasser dieser Zeilen.
Eigentlich wollte ich für Herrn Rossi ja ein Freiexemplar der aktuellen CD "Glück" meines musikalischen Freundes Dr. Manfred Maurenbrecher heraussuchen, bevor ich mich am 02.12.2007, am frühen Morgen von Hamburg-Stellingen aus, in Richtung Hannover auf den Weg begab... leider aber sagte mein Fahrer, der mich per Auto von zu Hause zum Bahnhof Altona kutschieren wollte, aus Krankheitsgründen ab – weshalb ich bedauerlicherweise keinerlei Zeit mehr fand, einwenig "Glück" für Herrn Rossi einzupacken... so daß der argentinische Hausfrauenschwarm weiterhin – im Sinne der legendären TV-Serie aus den 70ern – eifrig danach suchen muß...
Es ist sicherlich nicht allzu sehr aus der Luft gegriffen, wenn ich hier und jetzt folgende These aufstelle: Jeder maskuline Musikfreund mit einer Affinität zum Deutschen Schlager, der heute zwischen 30 und 40 Jahre alt ist, war mindestens einmal in seinem Leben in Andrea Jürgens "verknallt"!
Die süße Wanne-Eickelerin begann am Silvesterabend 1977 – kaum zehnjährig – mittels der betroffenen Scheidungsballade "Und dabei liebe ich Euch beide" eine – man höre und staune – bis heute kontinuierlich auf hohem Niveau anhaltende Karriere, deren Ende noch bei weitem nicht abzusehen ist, weshalb die hübsche, brünette Sängerin im Jahr 2008 – bzw. genau zur Jahreswende 2007/08 – ihr 30jähriges Bühnenjubiläum feiert, ohne auch nur ein Fünkchen Charme und Liebenswürdigkeit seit "damals" verloren zu haben.
Die Präsenz der 40jährigen – der man ihre 40 Jahre übrigens auch nicht in den geringsten Nuancen ansieht – auf der "Schlagerstarparade" in Hannover bildete ein weiteres Highlight des Festivals. Die "Kleene", wie ihr väterlicher Mentor Dieter Thomas Heck Andrea bei ihren zig Auftritten in der "ZDF-Hitparade" stets titulierte, brillierte in der Leine-Stadt mit klassischen Jack-White-Songs der Sorte "Amore, Amore", "Ich hab’ Dir nie den Himmel versprochen" oder "Eleni hieß das Mädchen" – sämtlich den späten 80ern, frühen 90ern entstammend – ebenso, wie mit späteren Titeln, wie "Komm, laß uns reden" oder dem - ihrem brandneuen, erst im Januar 2008 zur Veröffentlichung anstehenden (mutmaßlichen) Hitopus entnommenen - Disco-Fox-Knaller "Verbotene Träume".
Einer der talentiertesten, vielseitigsten, wie gleichsam unterschätztesten Schlagerinterpreten dieses unseren Landes ist ohne jegliche Zweifel das Neunkirchner Allroundtalent Andreas Martin. Der langmähnige 53jährige stellt seit über einem Vierteljahrhundert einen profunden, ewigkeitstauglichen Song nach dem anderen vor, schrammt dabei aber ein ums andere Mal haarscharf an dem alles umwerfenden kommerziellen Erfolg vorbei.
Der hochbegabte "Gentle Giant"- und Robert-Long-Fan präsentiert Jahr um Jahr schier genialische Titel, angesiedelt zwischen dunkel-düsterem Großstadtpop, augenzwinkernden Rockanklängen, gefühlvollsten Balladen und tanzbaren Discofox-Epen bester Güteklasse, von Gourmets geliebt, von der breiten Masse (LEIDER!!!!) häufig übersehen. Im Live-Kontext allerdings, lockte Andreas Martin in Hannover selbst die tanzunlustigste "Spaßbremse" hinter dem sprichwörtlichen "Ofen" hervor.
Knackige, immergrüne 90er-Oden, wie "Nur mit Dir und immer wieder" oder "Tausend gute Gründe", paarten sich bei seinem Aufmarsch in der TUI Arena mit altehrwürdigen Klassikern aus der Vorgängerdekade – "Amore Mio", "Du bist alles (Maria, Maria)", "Das erste Mal im Leben" – und eher rockigen Experimenten der jüngeren Zeit ("Wir sind niemals zu alt)".
In Andreas Martin steckt – auch dies belegte sein Auftritt in Hannover unzweifelhaft – immenses Potential. Und, (obwohl, wie bereits erwähnt, niemals als "Prophet" auftreten wollend), bin ich mir ganz, ganz sicher, daß diesem wundervollen Künstler und Menschen in naher Zukunft doch noch DER Hit gelingen dürfte, der ihn ENDLICH auf eine Augenhöhe mit den Superhelden des teutonischen Schlagerspektrums führen wird. Jedenfalls werde ich mein Bestes dafür tun, daß sich dieses Vorhaben baldigst in aller Konsequenz realisieren läßt.
Vor knapp 20 Jahren veröffentliche das damals 24jährige Energiebündel Claudia Jung seine erste Langspielplatte "Halt mich fest". 2007 ist die in Pfaffenhofen/Ilm auf einem Bauernhof residierende Popchanteuse nicht mehr aus dem einheimischen Schlagerleben wegzudenken. Voller Power und Intensität, versetzte die äußerst attraktive Sangeslady das in Hannover anwesende Publikum in trefflichste Tanzlaune. Neben einem rasanten Medley, im Zuge dessen sie ihre bekanntesten Nummern der letzten 20 Jahre Revue passieren ließ, überzeugte Claudia darüber hinaus mit zwei Klasse Songs aus ihrer neuesten Produktion "Unwiderstehlich". Dabei handelte es sich um die erste Singleauskoppelung daraus, "Ich darf mich nicht in Dich verlieben" (ein Titel, der dem Verfasser dieser Zeilen nicht nur ins Ohr, sondern längst auch ins Gehirn eingedrungen ist...), sowie um den einwenig ironisch untermauerten Tanzflächenfüller "Mir schenkst Du Rosen".
Nur Minuten später, betrat niemand geringeres, als Herr Grabowski, uns allen weitaus besser geläufig unter seinem Pseudonym "G.G. Anderson", die Bühnenbretter der TUI Arena. Gerd G., der vor kurzem das wunderschöne Weihnachtsalbum "Zwei Herzen im Schnee" auf den Markt gebracht hatte, ist seit knapp 30 Jahren einer der beständigsten, bodenständigsten und gefragtesten Vertreter des "Neuen Deutschen Romantikschlagers", der 1982/83 in gewisser Hinsicht als gediegen-bürgerliche Antwort auf die seinerzeit alles beherrschende "Neue Deutsche Welle" aus der Taufe gehoben wurde.
Ob neuere Titel, wie "Eine Stunde lang Dein Mann zu sein" oder "Kali Spera Griechenland", oder längst Legendenstatus innehabende Gassenhauer a la "Am weißen Strand von San Angelo", "Sommernacht in Rom" oder "Sommer, Sonne, Cabrio", ohne deren Existenz unsere Jugend nicht DIE Jugend gewesen wäre, die wir damals, in den 80ern (waren das noch Zeiten... der Verf.) erlebten, erliebten und erlitten – kaum legt G.G. los, schon toben die Massen. Mit der auf hervorragende Weise romantisch-melancholisch austarierten, dunkel-gemütlichen Popballade "Du bist mein Weihnachtsstern" erwies der Ehrenbürger seiner Heimatstadt Eschwege zusätzlich der anbrechenden Adventszeit Referenz.
Vielleicht sorgt der Verfasser dieser Zeilen bei den beinharten Grabowski-Anhängern schon jetzt für einen kleinen "Vorab-Heiligabend", wenn er an dieser Stelle exklusiv und erstmalig kundtut, daß am 21.01.2008 eine proppevolle Drei-CD-Box bei SONY-BMG (zunächst jedoch ausschließlich über www.weltbild.de erhältlich!) erscheint, die sämtliche Frühwerke des sympathischen Romantikpoppers von 1980 bis 1987, chronologisch geordnet, inkl. Single-B-Seiten und Maxiversionen, beinhaltet – somit also Titel auffährt, die es entweder noch nie zuvor oder seit langem nicht mehr im CD-Format zu hören gab.
Das liebenswert schrullige, österreichische Bruderpaar "Brunner & Brunner" beendete gegen Halbneun eine fulminante Schlagerfestivität, im Rahmen derer auch weitere Genregrößen – so etwa Andrea Berg, Tom Astor, "Wind", Bernd Clüver oder "Tanzpalais" - die ausgelassenen Besucher in konstruktive Rage versetzten.
Manni Schultes und Karl-Heinz Schweters "Schlagerstarparaden" sind regelmäßig ein purer Genuß. Für alle noch so ausgefallenen Geschmäcker ist etwas Passendes dabei. So war es wieder mal vor wenigen Tagen in Hannover – und so und nicht anders wird es ebenso a.D. 2008 in vielen deutschen Großstädten erneut vonstatten gehen!
Weitere Informationen unter www.schlagerstarparade.de!
Quelle: Holger Stürenburg, 02./03.12.2007
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Kommentare:
14.12.2007 21:04:05
Schlager Starparade Hannover
Ist "schrullig" nicht auch ein Ausdruck für veraltet? Trifft das dann nicht auch auf Sie, Herr Stürenberg, zu oder warum benutzen Sie nicht die übliche Rechtschreibung? Abgesehen davon, dass Sie auch dass/daß falsch einsetzen. Vielleicht überraschen Sie uns ja im nächsten Jahr mit einem objektiven Bericht und üben zwischenzeitlich Rechtschreibung und Grammatik? ;-)) (Als Erklärung: das ist ein Zeichen für Augenzwinkern)
mfg
Manuela
geschrieben von: Manuela
11.12.2007 01:05:54
Man sollte doch objetiv bleiben
Sehr gehrter Herr Stürenburg,
es wäre sicher sehr nett, wenn sie mir das Wort "schrullig" einmal aus Ihrer Sicht definieren könnten. Ich hatte einen Opa der war liebenswert und schrullig - nur mit dem feinen kleinen Unterschied - Opa war 87 Jahre.
Das in Ihren Komentaren die Damenwelt immer besser abschneidet ist nichts Neues. Das Sie von Brunnerbrüdern nicht allzuviel halten ist auch schon bekannt. Jeder kann ja seine eigene Meinung haben.
Aber gerade diese Beiden als "schrullig" zu bezeichnen finde ich geradezu abschätzig und abwertend. Gerade Charly und Jogls Art, ihre Natürlichkeit und dazu in erster Linie ihre wirklich total tolle und durchdachte Musik macht sie für mich zu echten Stars, die eine große Menge an Achtung verdient haben.
Da sollte sich mancher Typ, der mit seinem Zahnpastalächeln auf der Bühne steht eine Scheibe von abschneiden.
Vielleicht machen Sie sich einmal die Mühe und besuchen ein Konzert der Brunners. Vielleicht wissen Sie dann, was hier gemeint ist, bevor die nächste negative Kommentierung abgegeben wird.
geschrieben von: Marlene
10.12.2007 18:27:12
Brunner & Brunner live erleben...
Ich war schon bei mehreren Brunner & Brunner Konzerten, erlebte die Begeisterung des Publikums, die einzigartige Stimmung, der Saal hat jedes Mal regelrecht gebrodelt! Der Kommentar von Herrn Stürenburg wirkt unsachlich, subjektiv und oberflächlich. Man bekommt den Eindruck, er ist nicht kompetent...?
Brunner & Brunner erleben, mit ihren ausdrucksstarken kreativen Texten und der professionellen handgemachten Live Musik - das ist immer etwas ganz Besonderes!
geschrieben von: Conny
10.12.2007 15:52:09
unverschämt
Sehr geehrter Herr Stürenburg,
Zu Ihrem Kommentar bezüglich von Brunner & Brunner bei der Schlagerstarparade möchte ich Folgendes bemerken: die Vorjahresbezeichnung "zottelig" mag ja noch angehen, wobei das auch eher Auslegungssache ist, aber wenn Sie meinen...Doch die Brunners als "schrullig" zu bezeichnen ist einerseits etwas unverschämt und andererseits nicht zutreffend, denn sie sind weder alt noch sonderbar. Im Gegenteil, sie machen supergute Musik, beherrschen ihr Handwerk und sind jung geblieben.Aber vielleicht liegt es einfach nur daran, das die Brunners männlich sind???
Mit freundlichen Grüßen
Angela Reitmayer
geschrieben von: Angela
10.12.2007 14:34:47
Von wegen schrullig...
Ich bin seit Jahren ein riesiger Fan von den tollen Brunnerbrüdern und sie sind alles andere als zottelig und schrullig. ich finde es eine Frechheit, das Sie sowas überhaupt schreiben dürfen. Die beiden machen seit Jahren so tolle und einfühlsame Musik, das die beiden Brüder es nicht verdient haben, so beleidigt zu werden.
Das nächste mal bitte freundlicher!!!
Gruß Marion
geschrieben von: Marion
10.12.2007 14:14:23
Also,::::
Also ,als zottelig und schrullig ,kann man die beiden nicht bezeichnen , das sollte man auch nicht. Das sind ja negativen Bewertungen , die wir Fans nicht so stehen lassen können. Und echt ; Hut ab ,von den beiden ,das sie trotz angeschlagener Gesundheit , auch noch auftreten- Ihre Berichte sind immer schön zu lesen , aber das etwas mal bitte etwas neutraler über die Brunners.
geschrieben von: anja
10.12.2007 00:33:15
Wer ist hier schrullig???
Schon im letzten Jahr mußte ich eine Rezession von Herrn Stürenburg über eine Schlagerstarparade lesen,die ansonsten gar nicht schlecht geschrieben war...Jeder Künstler kahm noch Irgendwie ganz gut dabei weg....bis ich beim lesen auf Brunner & Brunner traf...da war die Rede dann von "zotteligen Brüdern" ....und nun heute in dieser Ihrer Rezession...sind beide Brunners zwar liebeswert, aber "schrullig"????Ich wüßte zu gerne was sie lieber Herr Stürenburg ...denn darunter verstehen???Ich war selber bei der Schlagerstarparade in Hannover dabei und stand in erster Reihe vorm Zaun am Steg,als die Brunners auftraten...ich konnte NICHTS davon feststellen das da Jemand schrullig gewesen wäre...liebenswert jaaaaaa ,das sind sie ganz bestimmt und immer wieder.:-)
Man erfuhr dann nach dem Auftritt der Brunners auch noch, das Charly Brunner noch am Tag zuvor mit Fieber und Darmgrippe niedergelegen hat,und statt sich gesund zu pflegen ist er aber tapfer noch zu einem abendlichen Auftritt in Südtirol auf die Bühne gegangen und nach einem Nachtflug bis nach Hannover hat er dann trotz Alledem auch noch einen gutgelaunten Auftritt dort bei der Schlagerstarparade in Hannover mit seinem Bruder Jogl hingelegt???
Schrullige Brüder???
Nein im Gegenteil, es sind zwei Menschen die so viel Herz im Leib haben, und dann in diesem Krankheitsfall auch noch alle vorhandenen körperlichen Reserven mobilisierten um das Puplikum dort in Hannover nicht im Stich zu lassen, und trotz Unpässlichkeiten auftraten! Das verdient eher unser aller Anerkennung! Danke dafür an Charly und Jogl für diesen gutgelaunten Auftritt! Ich war glücklich das Ihr unter diesem Umständen überhaupt aufgetreten seid, und ganz viele andere Fans von Euch sicher auch!!!:-)
Gundi
PS....und auf was müssen wir uns beim nächsten Auftritt der Brunnerbrüder gefasst machen????
Was kommt nach zottelig und schrullig???? Ich bin ja schon gespannt.....
Ein objektiver Bericht würde mich doch wirklich mal sehr freuen....und die ganzen Fans der Brunners sicherlich auch...Danke!!
geschrieben von: Gundi
06.12.2007 01:53:25
Interpunktion
....der Verfasser sollte sich statt für die benutzten Anglizismen lieber mal dafür ohrfeigen, dass den Artikel anscheinend niemanden für ihn Korrektur gelesen hat....
geschrieben von: Pearl
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