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27.03.2008 - 00:00:00

ROGER WHITTAKER
smago! exklusiv vorab: Interview mit Roger Whittaker zur neuen CD "Liebe endet nie"!

Das Album erscheint am Freitag (28.03.2008)! TV-Premiere: am Samstag, den 05.04. beim "Frühlingsfest der Volksmusik" mit Florian Silbereisen!

smago! ist sehr stolz darauf, Ihnen heute einen ganz besonderen Leckerbissen anbieten zu können..., nämlich: ein aktuelles Interview mit ROGER WHITTAKER, das wir Ihnen exklusiv vorab präsentieren dürfen.

Am Freitag (28.03.2008) erscheint das brandneue Album "Liebe endet nie". Die große TV-Premiere findet am Samstag, den  5. April 2008 in der ARD-Show "Das Frühlingsfest der Volksmusik" mit Florian Silbereisen statt.



Lieber Herr Whittaker, die letzten zwei Jahre waren Sie wieder einmal sehr erfolgreich in Deutschland und Österreich - eine tolle Tour, goldene Schallplatte, Auszeichnungen wie die Platin Stimmgabel oder die Krone der Volksmusik! Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Nun grundsätzlich sind die Deutschen sehr loyal, es ist so dass sie die Künstler schätzen und ihnen treu bleiben.

Und die Lieder, die wir aufgenommen haben, insbesondere die Lieder des neuen Albums wie z. B.: "Mit kleinen Schritten und "Wenn zwei Herzen” und diesen ‚Pfeif-Song’ über Pferde sind sehr beachtliche Kompositionen. 

Dies sind alles sehr starke Lieder, und das Album ist vielleicht das Beste das wir in zehn Jahren aufgenommen haben und weil wir gute Alben machen, natürlich gibt es immer Ausnahmen, aber deshalb vertrauen uns die Leute. 

Und die Unterhaltung auf der Bühne ist gut und das Publikum weiß das sie unterhalten werden, in der ersten Hälfte des Konzerts mit Sachen, die sie noch nicht so gut kennen aber sie wissen auch, dass wir in der zweiten Hälfte alle großen Hits spielen werden und wenn wir damit anfangen ist das Publikum auch bereit.

Wir bieten eine gute Show und ich glaube dass man dies schätzt und deshalb zu meinen Konzerten kommt. Aber dies trifft auch in England, Skandinavien und Canada zu. Es ist einfach gute Unterhaltung!

Bedeuten Ihnen die Auszeichnungen nach mehr als 250 Platin- und Goldschallplatten immer noch genauso viel, wie beispielsweise die ersten?

Nun grundsätzlich sind die Deutschen sehr loyal, es ist so dass sie die Künstler schätzen und ihnen treu bleiben.


 



Und die Lieder, die wir aufgenommen haben, insbesondere die Lieder des neuen Albums wie z.B.: "Mit kleinen Schritten und "Wenn zwei Herzen” und diesen ‚Pfeif-Song’ über Pferde sind sehr beachtliche Kompositionen. 

Dies sind alles sehr starke Lieder, und das Album ist vielleicht das Beste das wir in 10 Jahren aufgenommen haben und weil wir gute Alben machen, natürlich gibt es immer Ausnahmen, aber deshalb vertrauen uns die Leute. 

Und die Unterhaltung auf der Bühne ist gut und das Publikum weiß das sie unterhalten werden, in der ersten Hälfte des Konzerts mit Sachen, die sie noch nicht so gut kennen aber sie wissen auch, dass wir in der zweiten Hälfte alle großen Hits spielen werden und wenn wir damit anfangen ist das Publikum auch bereit.

Wir bieten eine gute Show und ich glaube dass man dies schätzt und deshalb zu meinen Konzerten kommt. Aber dies trifft auch in England, Skandinavien und Canada zu. Es ist einfach gute Unterhaltung!

Ja, es ist sehr aufregend Platten zu machen. Ich schlafe meistens nicht richtig so drei Tage bevor die Studio Arbeit beginnt; Es ist eine aufregende und kreative Zeit, aber auch eine sehr kritische, weil man sein Bestes geben muss und weil man nur einen Versuch hat. Wenn die Platte fertig ist dann hängt dein Ansehen an dem, was du gemacht hast.

Es bedeutet dass die Menschen immer noch lieben was du machst. Du hast die richtigen Songs gesungen, sie spielen sie im Radio und im Fernsehen und kommunizieren mit den Menschen was eine wunderbare Sache ist, besonders heutzutage wo die Fernseh- und Radio –Landschaften so zerrissen sind. 

Es gibt zu viele Radio und TV – Sender um das ganze Land in einem Zug erreichen.

Es ist heute nicht mehr so wie früher, wo man 1, 2 oder 3 Millionen Alben pro Jahr verkaufte, nur eine Handvoll Leuten schafft das heute noch, teils wegen des Internets, weil man jetzt CDs herunterladen kann, und teils weil es keine Kassetten oder Schallplatten mehr gibt. Deswegen hat sich der Markt komplett verändert und es ist viel schwieriger heute, eine goldene Schalplatte zu kriegen.   

Hat der Titel Ihres neuen Albums "Liebe endet nie" irgendeine bestimmte Bedeutung? Haben Sie es jemandem gewidmet?

"Liebe endet nie” ist nicht wirklich irgendjemanden gewidmet, es ist mehr eine allgemeine Wahrnehmung von Liebe und Vertrauen. Wenn man je Freunde hatte, die einen im Stich gelassen haben und man hat ihnen vergeben, dann weiß man was ich mit diesem Lied aussagen will, denn diese Leute waren Freunde und sind nicht plötzlich Feinde; man vergibt ihnen und macht weiter.

Wenn man jemanden genug liebt um ihn zu heiraten und um mit ihm zu leben, im meinem Fall 44 Jahre, dann gibt es Zeiten indem man sich übereinander ärgert aber auch Zeiten der Freude. Das Leben hat seine Hürden, aber solange man Vertrauen zueinander hat und sich gegenseitig liebt, bleibt die Liebe für immer; es ist ein sehr wichtiges Lied für mich.   

Ihre erste Single heißt "Mit kleinen Schritten fängt alles an". Es könnte ein Hinweis auf die derzeitige "TV-Superstar"- Generation sein. Wie denken Sie über die jungen Popstars? Ist es eine gute Basis für eine langwierige Karriere im Musikgeschäft?

Ehrlicherweise ist es eine Tatsache, dass diese Sendungen Millionen von Zuschauern haben. Wenn niemand zuschauen würde, dann gäbe es diese Shows nicht. Sie machen die nicht wegen der Interessen der Kinder oder der jungen Generation, sondern weil es ein Millionen Publikum anlockt.

Dessen ungeachtet ist das Lied "Mit kleinen Schritten” sehr bedeutsam, weil es über die Geburt und die ersten Schritte spricht. Wenn du das erste Mal auf ein Sofa zu krabbelst und dich hochziehst und für einen Moment auf eigenen Beinen stehst: Das ist ein Triumph! 

Und das passiert nicht nur diesen jungen Leuten, die versuchen sich einen Namen in der Unterhaltungs- Industrie zu machen, dies passiert von dem Moment an, wenn man das Licht der Welt erblickt. Also ist dies eine weitaus wichtigere Lektion, die  Angst bei jedem neuem Schritt durch Mut zu überwinden.

Das gilt für die jungen Künstler, die zu diesen TV Sendungen gehen und die eine solch derbe Kritik aushalten müssen das sie zusammen- oder in Tränen ausbrechen, dass will der Zuschauer sehen!

Das Konzept ähnelt der Sendung "The Weakest Link” wo die Kandidaten von der Moderatorin so gemein wie möglich behandelt werden. Die Zuschauer lieben es wie Menschen bloßgestellt werden, vielleicht weil sie in ihrem eigenen Leben auch so behandelt werden.

Und die Schritte, die man macht wenn man älter wird, erfüllen einen immer noch mit Angst, ganz egal wie alt man ist. Das findet man heraus, wenn man so um die 70 ist und immer noch Angst verspürt wenn man einen Fernseh- Auftritt hat, weil man die Zuschauer glücklich machen möchte. Das Leben ist also voller kleiner Schritte vom Anfang bis zum Ende!

Gibt es noch andere Lieder auf Ihrem Album, die eine besondere Bedeutung haben?

Das Lied "Irish Girl” ist wirklich meiner Frau gewidmet und ich glaube, das die Autoren auch an meine Frau Natalie gedacht haben, weil sie in Irin ist und weil ich in Irland lebe; und dieses Lied singe ich gerne für Natalie.

Das Lied "Wenn zwei Herzen” das besonders schwer zu singen ist, weil es über zweieinhalb Oktaven geht, wurde von meinem alten Freund Joachim Horn geschrieben. Es ist ein großartiges Lied, aber eins von der Sorte, dass man nicht singen kann, wenn man nicht singen kann - wenn sie verstehen was ich meine! 

Es gibt auch einen wunderschönen leicht ‚Country’ angehauchten Song namens "Du bist ein Engel" auf dem Album bei dem ich mir sicher bin, das ihn das Publikum lieben wird. Je häufiger ich ihn singe, desto besser wird das Lied. Und das ist ein gutes Zeichen. Es gibt so viele Lieder auf dem Album, die ich liebe...

Auf Ihrem Album singen Sie neue Songs – Aber die Leute und TV-Sendungen fragen immer nach den großen Hits, wie "Albany", "Eloisa" oder "Abschied" – ist es heutzutage schwieriger, "Evergreens" zu erschaffen, als vielleicht in den 80ern oder 90ern?

Ja stimmt, aber aus den gleichen Gründen wie vorher.

Jetzt, wo man keinen nationalen Radio Sender mehr hat, der das ganze Land erreicht kann man nur hoffen, dass die Redakteure alle das gleiche Lied mögen und spielen. Manchmal wird der Mann in Hannover nicht das selbe Lied wie der Mann in Stuttgart mögen oder der Redakteur in München mag den Song, aber der Redakteur in Hamburg nicht. So ist es heutzutage sehr schwer, ein bestimmtes Lied von jedem gespielt zu kriegen; es ist fast unmöglich.

Daher sucht man sich einfach das Lied aus, das man liebt; singt es im Fernsehen und hofft darauf, dass es die Radio-Leute mögen, und wenn das gelingt, wird es manchmal ein Hit. Heute ist es sehr viel schwerer, als früher einen Hit zu schreiben, besonders in der Deutschen Sprache. 

Was ist ein guter Song?

Ich glaube das Lied muss eine großartige Geschichte mit einen gutem Text erzählen, sowie ‚Albany’ oder ‚Abschied ist ein scharfes Schwert’; Du musst die Vorstellung der Leute treffen und eine wirklich gute Melodie haben.

"Mit kleinen Schritten” ist zum Beispiel ein sehr sehr gutes Lied weil es die Wahrheit über die kleinen Schritte im Leben erzählt wie ich bereits erwähnte. Die Melodie ist sehr stark. Wäre dieser Song hätten in den 80er Jahren aufgenommen worden so hätten wir einen echten ‚Evergreen’. Jetzt, im Jahre 2008 / 09 / 10 ist das Leben nicht mehr so einfach gestrickt. Vielleicht, wenn die Leute dieses Lied immer wieder hören wollen, würde es von jedem gespielt und ein ‚Evergreen’ wie ‘Eloisa’.

Sie werden im Januar 2009 für eine große Tour nach Deutschland und Österreich kommen. Was kann das Publikum erwarten?

Ich habe so etwas wie eine Formel, die ich schon seit vielen Jahren benutze. Am Anfang arbeiten wir mit vertrautem Material. Aber wir haben großartige Lieder wie "Dankeschön" und "Alice Roger" und auch noch fabelhaftes neues afrikanisches Material, wir haben außerdem einen wunderschönen neuen Song auf dem Album namens "Dafür lieb ich dich". 

Wir haben großartige Duetts, lustige Einlagen und Klassiker, zu denen unser Publikum swingt und zu klatscht, im Programm. 

Und in der zweiten Hälfte der Show bringen wir einen Mix aus Alt und Neu und all die großen Hits am Ende.

Wir schließen immer mit denselben Songs mit "Dankeschön” und "Ein bisschen Aroma” und den anderen großartigen Klassikern, auf die das Publikum schon gewartet hat. Oft geht das Publikum genau zur Bühne, weil es genau weiß, was jetzt passieren wird. Sie lieben die alten Hits, sie lieben sie wirklich!

Sie haben schon oft in Deutschland und Österreich gespielt. Haben Sie jemals die Zeit dazu gefunden, was vom Land zu sehen oder eine Städtebesichtigung zu machen, oder kennen Sie nur die Hotels und Konzertsääle?

Es ist wirklich schwierig, auf dem Land die kleinen Städte zu kennen. Leute kommen zu mir und fragen mich, wie ich diese Stadt oder die andere finde, in der ich gerade auftrete. Ich muss dann immer gleich weiter in die nächste fahren, weil man am nächsten Tag früh da sein muss oder Werbe-Aktionen hat oder vielleicht auch nur weil man mal wieder ausschlafen möchte oder zwei Nächte im gleichen Hotel braucht: Was ein Luxus in meinem Geschäft ist!

Aber wenn ich auf Promo-Tour bin - und ich mache viel Fernseh-Promo Touren - habe ich die Chance, die schönen deutschen Städte zu sehen wie etwa München oder Dresden. Manchmal spielen wir auch drei Konzerte in derselben Stadt, was mir dann die Zeit gibt die Kunst, Galerien oder Museen anzusehen was ich absolut fabelhaft finde. 

Sie haben auf der ganzen Welt Konzerte gespielt und TV-Sendungen besucht! Gibt es einen Unterschied zwischen dem deutschen und beispielweise australischen, skandinavischen oder englischen Publikum?

Ich denke, dass unterschiedliche Länder unterschiedliche Charaktere entwickeln, die Schweden zum Beispiel sind sehr reserviert, ich erinnere mich noch als ich das erste Mal in Konzert in Schweden gegeben habe. Ich dachte, dass das Publikum die Show nicht mag, weil sie alle nur herumstanden und nichts taten, sie lachten nicht, sie machten nicht mit, sie mochten nicht einmal die afrikanischen Einlagen, oder wenigstens machten sie den Anschein. Aber am Ende des Konzerts standen sie alle auf und schrien: "Zugabe…" und da habe ich realisiert, das diese Leute einfach sehr zurückhaltend sind.

Die Norweger andererseits sind von dem ersten Lied an ausgeflippt und haben so das ganze Konzert weitergemacht, sie liebten einfach jeden einzelnen Song und haben das auch gezeigt.  Die Dänen sind eher so wie die Norweger, und die Finnen eher wie die Schweden. Die Engländer lieben es einfach da zu sitzen und erwarten, dass man sie zum lachen bringt. Aber man muss mit ihnen kämpfen, um sie zum mitmachen zu kriegen, da habe ich meinen Job gelernt!

Deswegen fange ich ein Konzert auch immer mit einem Hammer an und zögere keine Sekunde, weil ich das Publikum auf meiner Seite brauche. Das habe ich von Auftritten in England gelernt, wobei die Schotten noch härter sind.

Die Kanadier mögen die Musik, machen mit und klatschen zu Liedern, die sie kennen.

Die Deutschen gehen aus um sich zu amüsieren, sie sind großartige Menschen und es macht Spaß sie zu unterhalten weil sie voller Respekt und kooperativ sind und das lieben, was sie hören und dies auch auf den Konzerten zeigen, was wunderbar ist.

Ich habe immer geglaubt, dass die ‚Pfeif-Sachen’ sowie der ‘Mexikanische Pfeifer’ sehr gut in Japan ankommen würden. 

Ich wollte schon öfters nach Japan um zu singen, aber ich erinnere  mich noch, wie ich einmal am proben war für eine meiner frühen Deutschland Touren und ich sagte David Sole – dem Schauspieler aus Amerika – der zu meinem Haus gekommen war, um eine Show zu proben, die wir zusammen machten und ich sagte ihm: "David das hier ist echt schwierig, ich lerne meine ganze Show auf Deutsch und er erwiderte dass das doch gar nichts sei, er lerne seine auf Japanisch!" 

Er hatte also eine wirklich harte Aufgabe vor sich. Ich selbst war noch nie in Japan oder China. Ich habe noch nie auf den Philippinen gespielt oder in fern-östlichen Ländern. Ich war schon in Süd- und Nord- Amerika und hatte großen Erfolg in Vereinigten Staaten, Neu Seeland, Australien, aber diese Länder habe ich noch nie besucht.

Sie sind in ein anderes Haus in Irland gezogen. Nach so viel Arbeit haben Natalie und Sie euch für einen Umbau eingesetzt. Warum das?

Die Iren sind eine gastfreundliche Nation. Sie sind sehr warmherzig und sehr sozial veranlagt, sie mögen es allerdings nicht beleidigt zu werden und sind in dieser Hinsicht auch sehr  nachtragend! Sie sind warmherzige Menschen und gute Nachbarn, auf die man zählen kann, besonders auf dem Land, wo ich lebe. Wenn meine Frau auf Promotion- oder Geschäfts- reise für mich im Ausland ist besucht sie oft unser neues Haus in Frankreich und schaut nach dem rechten.

Wenn sie mal wieder nicht da ist, kommen dann all meine Nachbarn mit Essen zu mir und verpflegen mich weil sie denken, dass ich nicht alleine klar komme, solche Leute sind die Iren! Sie haben auch einen Schlüssel für mein Haus in Irland, und wenn unser Alarm mal losgeht, kommen sie alle rein gerannt, als ob es ihr Haus wäre. Sie sind einfach nette Menschen. Ich mag Irland sehr, und natürlich ist meine Frau auch Irin was eine gute Sache ist. Unser Haus wurde 1699 gebaut, es ist ein altes Georgianisches Haus und wir haben es auch so eingerichtet.

Im Moment bauen wir noch einen Wintergarten an unser Haus an, weil meine Familie nun über 20 Personen mit all meinen Enkelkindern und Kindern und deren Frauen, Freundinnen und so weiter zählt. Also brauchen wir einen großen Platz wo wir zusammen sitzen und essen können.

Deswegen lass ich einen Wintergarten bauen, aber es ist nicht so, als hätten wir einen Menge Grund oder einen riesigen Garten, aber alles ist vorhanden. Wir haben ein Ton- und Fitness- Studio, eine Gästewohnung und meine Frau hat ein großes Büro. Und wir fühlen uns dort wohl.

Letztes Jahr wurde Ihre Enkelin Isabella geboren! Wie geht’s der jungen Familie? Sehen Sie sie oft?

Sie ist eine wunderbare Mutter und ich bin total beeindruckt, wie sie es schafft, all ihre Arbeiten unter einen Hut zu kriegen; ihre Fernseh- und Radio-Arbeit und obendrein auch noch schriftstellerische Arbeit und dabei immer eine perfekte Mutter bleibt! Das Kind ist absolut bezaubernd und noch dazu unglaublich lieb. Sie ist einfach eine großartige Mutter und Familien-Frau! Ein siebtes Enkelkind gehört zu meiner zweiten Tochter. Er wurde gleich nach Jessica’s Mädchen geboren, ist also der jüngste. Ich habe mich daran gewöhnt, aber erstmal habe ich gedacht, dass ich noch viel zu jung dafür bin, aber jetzt habe ich Enkelkinder im Alter von 16 Monaten bis zu 16 Jahren! Nicht so oft wie ich es gerne hätte, weil sie alle in England leben und ich in Irland. Aber wenn meine älteste Tochter mich mit ihren beiden Söhnen besuchen kommt und ich sie sehen kann haben wir viel Spaß.

Wenn meine zweite Tochter mit ihren beiden Söhnen und Töchtern kommt, oder natürlich meine Jessica über Weihnachten, die aber leider eine Magen-Darm-Grippe mitbrachte, so ist das halt.

Herr Whittaker, lernen Sie, ihre Frau, oder Ihre Kinder Reiten? Wenn ja, wie lange ist es her, dass Sie das letzte mal geritten sind? Aus welchem Grund? Und welche Disziplin bevorzugen Sie?

Mir wurde das Reiten in Kenia beigebracht als ich sechs Jahre alt war. Die Pferde dort sind alle ziemlich gut. Ich bin seit meinem sechsten bis zu meinem 15ten Lebensjahr geritten und mochte es sehr, ich gewann sogar mehrere Jim Carter Preise beim Reiten. Aber dann kamen meine Schulabschlussarbeiten und ich hatte leider keine Zeit mehr, also ritt ich für mehrere Jahre gar nicht mehr. Als ich meine Frau 1964 heiratete und wir aufs Land zogen, bauten wir auf das Grundstück unseres zweiten Hauses einen Pferde Stall für zwei Pferde für uns und unsere Kinder. Ich musste sie natürlich reiten wenn die Kinder in der Schule waren und hatte so viel Spaß dabei. Man verlernt nichts, denn wenn man einmal ein Pferd geritten hat kann man immer reiten. Als wir später in ein größeres Haus umzogen, mussten wir die Pferde aufgeben, weil meine Kinder kein Interesse mehr am reiten hatten, und ich gerade anfing, groß auf Tour zu gehen. Ich gab 200 bis 300 Konzerte im Jahr, hauptsächlich in Europa und Amerika oder Kanada da gab es leider keine Zeit mehr zum reiten. Im letzten Jahr besuchte ich die Pferde Zucht von Hans Gunther Berner. Er hatte ein Pferd namens "Berner Stute". Mich verband sofort wieder etwas mit diesen Tieren und verliebte mich einfach wieder in diese großartigen Tiere.

Haben Sie eigene Pferde? Wenn ja, wie viele und was für eine Rasse? Im Moment? In der Vergangenheit? In der Zukunft?

Jetzt haben wir den Platz nicht mehr weder noch die Energie. Ich glaube dass ich vielleicht schon ein kleines bisschen zu alt bin um ein Pferd zu reiten. Aber mein Stiefsohn reitet und jagt sehr gerne.

In Irland haben wir prächtige Pferde wie sie vielleicht wissen, und dort kann ich auch noch reiten gehen weil einer unserer Nachbarn einen Stall besitzt. Wenn ich daher mal wieder reiten will, gehe ich einfach rüber zu ihm und frage ihn und er sagt dann: Ja klar, nimm dieses Pferd. Also wird viel geritten wo ich wohne.

Was für eine Art von Pferd ist das aus Hamburg, das Ihren Namen trägt? Alter, Rasse, Reiter, usw.?

Wie ich bereits sagte waren wir ja zum Besuch bei der Züchter-Familie Berner und haben uns dort deren Ställe angeschaut. Wir hatten wirklich einen wunderbare Zeit dort. Die Besitzerin des Betriebs kam zu mir und sagte dass sie ein Pferd haben, das sie nach mir benannt haben weil sie meine Musik  so mögen; ihr Name sei "Whittaker’s Contendra". Ihr Vater heißt "Contendro" und ist ein überaus erfolgreiches Pferd in der Show Arena.  "Whittaker’s Contendra” ist eine Stute aus dem Hannoveranischen Stamm. Sie ist jetzt zwei Jahre alt und wird deshalb für ein weiteres Jahr noch nicht trainiert. Sie ist dunkel braun und ein wunderschönes Pferd und wie ihr Name schon sagt, wie ich!

Als wir ihre Geburt feierten, mit einem Glas Champagner, wollte sie auch probieren aber hat nur die Bläschen auffangen können, was ihr meiner Meinung nach gefallen hat! Ich glaube aber, dass die Mutter nicht so glücklich darüber war, das wir so nahe an ihrem jungen waren. Aber das hat nichts ausgemacht, weil die Mutter auch ein großartiges Pferd war. Ich habe daraufhin ein kleines Pfeif-Lied geschrieben namens "Whittaker’s Contendra”. Es handelt von Dressur, die Pferde-Disziplin die ich am meisten bewundere.

Ich meine Dressur ist eine fantastische Sache ist, weil das Pferd und der Reiter die Disziplin mögen, und es wirkliches Können braucht um eine Wettkampf wie die Olympischen Spiele zu gewinnen. Wir in England, Deutschland, Spanien und Frankreich haben auch großartige Dressur Jockeis  wo es eine Freude ist zuzuschauen.

Was gefällt Ihnen am Reiten, an den Pferden und an der Dressur so sehr?

Die großen Rennen und Zusammentreffen wie Berlington, oder solche wo Pferde über schwierige Hindernisse springen müssen und dadurch manchmal sterben sind zu viel für mich. Ich verabscheue Rennen wo die Gesundheit der Pferde in Gefahr gesetzt wird.

Die großen Rennen wie dass Grand National sind sehr gefährlich für Pferde. Pferde Rennen, an sich, hat mich nie wirklich interessiert. Ich dachte immer nur dass ich etwas verpasse weil es so viele Anhänger hat.

Polo schaue ich wirklich gerne an, ich habe zwar nie Polo gespielt, obwohl Polo in Kenia sehr populär ist; mir gefällt aber es anzuschauen weil es können verlangt und die Pferde auch sehr intelligent sind. Demnach wäre Polo dann wohl meine zweit liebste Disziplin.

Warum passt der neue "Pfeifer" so gut zur Dressur? Wie ist der Name des neuen Pfeifers?

Sie heißen "high steppers”, und ich dachte dabei an die Pferde im Hyde Park. Wenn sie durch den Park stolzieren wie Pferde bei der Dressur mit derselben einzigartigen Statur - sehr schön und sehr attraktiv anzusehen. Ich taufte sie erst Dressur, und dann als ich die kleine Stute kennenlernte nannte ich das Lied "dDressage Whittaker’s Contendra", obwohl ich glaube das sie ein Springer wird.

Was ist der Grund für Ihre Leidenschaft für Pferde?

Es baut sich sozusagen auf; von dem Moment an wenn Pferde im Morgen Tau in den Feldern stehen und der Nebel sich gerade erst hebt, wenn die Pferde zu ihren Trainern geleitet werden; es baut sich auf bis zu dem Punkt wenn die Pferde ausgerüstet und gekämmt werden, deren Sattel und Zaum aufkriegen, die Reiter aufsteigen und sie in einer großartigen Parade in den Ring einziehen um ihre Runden zu machen. Dann verläuft sich wieder alles und es wird wieder ruhiger bis zum Ende des Tages.    

 

Produkt-Info "Liebe endet nie"


Alles Roger: Die Stimme für Millionen ist zurück! ROGER WHITTAKER, der britisch-kenianische Grandseigneur, verkörpert das internationale Flair im deutschen Schlager wie kein zweiter. Seit Jahrzehnten hat er seine Fangemeinde in Deutschland, genauso wie in sämtlichen Nachbarländern, in den USA, Großbritannien, Kanada, Australien und Südafrika. Dass er nun endlich wieder ins Studio gegangen ist, um ein neues Album aufzunehmen, ist schon wunderbar. Dass daraus nun 15 Titel geworden sind, die von seiner warmen Stimme wunderschön interpretiert werden, wird die Fans noch viel mehr freuen. Denn nach dem grandiosen Erfolg des Jubiläumsalbums zu seinem 70. Geburtstag (GOLD-Status in Deutschland) wartet sein Publikum schon sehnsüchtig auf ein neues deutschsprachiges Album.

Mit "Liebe endet nie" halten wir nun sein neuestes Werk in den Händen, das nahtlos an die überaus erfolgreiche Karriere von Roger Whittaker anknüpft. Die erste Single "Mit kleinen Schritten fängt alles an" präsentiert Roger in Bestform! Leichte Country-Anklänge und eine Menge Lebensweisheit stecken in diesem bewegenden Lied über die leichten und schweren Anfänge im Leben. Dass nicht alles von Beginn an einfach ist, weiß Roger noch gut und hat es auch nie vergessen, trotz der vielen gold- und platinträchtigen Jahre im Musikbusiness. Auch aus den anderen Songs sprechen Lebenserfahrung und Zuversicht: "Ich will, dass du lebst", "Es wird schon gut", "Wen hast du geliebt" und "Einmal am Tag" bringen das Carpe-Diem-Motto in musikalische Form und Roger Whittakers eigene Philosophie sehr unmittelbar zu seinen Fans. Mit "Du bist ein Engel" widmet der liebevolle Ehemann seiner Natalie, mit der er seit 44 Jahren verheiratet ist, einen der eingängigsten Songs auf "Liebe endet nie", komponiert von Andreas Martin. Roger selbst hat darüber hinaus auch zur Feder gegriffen: Neben dem instrumentalen Whistler "Dressage (Whittakers Contendra)" schrieb der Vollblutmusiker drei weitere Titel persönlich. Ansonsten stammen viele der neuen Lieder von anderen namhaften Komponisten, wie Rudolf Müssig und Christoph Leis-Bendorff, Joachim Horn-Bernges und eben auch dem Sänger-Kollegen Andreas Martin.

Roger Whittaker hat viele Rollen: Erfolgreicher Sänger und Autor, fünffacher Vater und achtfacher Großvater, unverbesserlicher Charmeur und – nach eigener Aussage - ein ewig jung gebliebenes Kind. Das hat er auch zum Thema eines weiteren Titels gemacht: "Kinder mit weißen Haaren" - ein Lied, das allen Jugendwahn-Geplagten aus der Seele sprechen dürfte. Ach ja, ein Weltenbummler ist Whittaker ja auch noch: Ein bisschen Sehnsucht klingt in den Erinnerungen an Afrika mit ("Sawa Sawa"), ebenfalls in den Gedanken an Irland ("Irish Girl") oder in der Fernweh-Erzählung "Wenn der Südwind weht". Abgerundet wird die musikalische Auswahl durch wunderschöne, berührende Balladen wie "Wenn zwei Herzen sich verlieben" und natürlich den Titelsong "Liebe endet nie". Mit diesen Liedern haben die deutschen Fans "ihren" Roger Whittaker endlich zurück!


ZUR TITELLISTE MIT HÖRPROBEN...:

Quelle: Ariola

 

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