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09.01.2009 - 00:00:00

MARKUS, FRL. MENKE, HUBERT KAH, PETER HUBERT ("UKW") u.a.
Gigantisch gut: die Tournee (Markus präsentiert...:) "Ich will Spaß! - Die ultimative NDW Live Show"! smago! war für Sie am 06.01.2009 im Konzerthaus Freiburg vor Ort!

Obwohl erst wenige Shows gespielt sind, bejubelt die Presse bereits jetzt das "Comeback eines Phänomens" - der Neuen Deutschen Welle! Diese 2 ½-stündige Zeitreise in die 80er sollten Sie sich unter gar keinen Umständen entgehen lassen! Bis zum 07.02.2009 sind unsere "Helden von einst" noch auf Tour:

Es war einmal ein Tourneeveranstalter... Und zwar einer der wenigen mit "Arsch in der Hose"... Er verdiente mit den Top-Stars im deutschsprachigen Entertainmentbereich (und zum Teil auch darüber hinaus...) seine SEMMELn. Er veranstaltet(e) äußerst erfolgreiche Gastspielreisen für Künstler wie James Last, Helene Fischer, Florian Silbereisen mit seinen "Festen der Volksmusik" (in Kooperation mit "Künstlermedia") Roland Kaiser, Annett Louisan, Stefan Gwildis, Roger Whittaker, die Kastelruther Spatzen und und und...

Dieser Mann hatte eine Vision: die "Neue Deutsche Welle" einmal ganz anders zu präsentieren. Hochwertiger. Spektakulärer. Origineller. Also setzte er sich mit vier Original-Stars der "NDW" zusammen, nämlich: Markus, Frl. Menke, Hubert Kah und Peter Hubert von UKW. "Ich hatte die Idee zu dieser Show eigentlich schon in den 80er Jahren", wusste Markus vor wenigen Tagen bei Andrea Ballschuh in der ZDF-Sendung "Volle Kanne - Service täglich" zu berichten. "Damals hat das aber aus irgendwelchen Gründen nicht geklappt. Deswegen ist es jetzt quasi eine Art Zeitreise zurück oder eine 'Review' geworden, ein Rückblick auf diese Zeit. Und ich freue mich, dass alle zugesagt haben."

Allen Unkenrufen zum Trotz stampfte der wagemutige Veranstalter unter dem Titel "Ich will Spaß! - Die ultimative NDW Live Show" innerhalb kürzester Zeit eine 30-Städte-Tournee aus dem Boden. Von Anfang an hatte er sich hierbei in den Kopf gesetzt, Hochpreispolitik zu betreiben. Auf diese Weise machte er sich nicht jedermann zum Freund.

Die "Badische Zeitung", die der "ultimativen Neue Deutsche Welle Show" zugestand, "naturgemäß auf eine Höchstdosis Nostalgie" zu setzen, befand denn auch prompt: "Viele Besucher hatten sich allerdings nicht ins Freiburger Konzerthaus verirrt. 40 bis 60 Euro für die möglicherweise abgetakelten Helden von einst schienen wohl doch ein zu hohes Investment." Das Fazit fiel dennoch ausgesprochen positiv aus: "Die 'Ich will Spaß'-Show entpuppte sich jedoch als bizarr unterhaltsame Revue, die den titelgebenden Wunsch des Publikums durchaus befriedigte."

Nun ist Freiburg seit jeher nicht der Nabel der Welt. So war das Gastspiel in Mannheim wenige Tage zuvor so gut wie ausverkauft. Die regionale Presse (Mannheimer Morgen) sprach denn auch nicht von "möglicherweise abgetakelten Helden", sondern von einer "liebenswert angejährten Gruppe" und bejubelte das "Comeback eines Phänomens" in den höchsten Tönen. Und von "abgetakelt" kann schon deshalb keine Rede sein, weil alle Künstler selbst noch nach dem Abebben der Neuen Deutschen Welle noch einige große Erfolge vorweisen konnten (und teilweise sogar bis heute kennen, man denke hier nur an das spektakuläre Hit-Comeback von Markus - siehe HIER).

Was die Besucherzahlen betrifft, war Freiburg tatsächlich ein Ausrutscher nach unten. Aber das anwesende Publikum war von der Kombination aus Live-Konzert und inszenierter Revue hin und weg. Es konnte gar nicht genug bekommen.

Hubert Kah hat in der ZDF-Sendung "Volle Kanne - Service täglich" im Gespräch mit Andrea Ballschuh das Konzept der Tournee so brillant auf den Punkt gebracht, das wir ihn hier in einigen O-Tönen zitieren möchten: "(...) Markus hatte die, wie ich finde, sehr schöne Idee hatte, die NDW mal ganz anders zu zeigen. Also weg von diesem reinen Konzert-Charakter hin zu einer inszenierten Show. Wir haben einen sehr namhaften Regisseur verpflichtet: Thorsten Krafft, der eine ganz große Musical-Erfahrung hat, wir haben Tänzer dabei, wir haben eine geführte Inszenierung von A-Z , eine sehr, sehr gute Live-Band mit absoluten Spitzenmusikern. Es wird viel projeziert, die Bühnenbilder wechseln. Und was auch ganz interessant ist: Die Neue Deutsche Welle war ja nicht bloß eine Spaß-Bewegung, sondern die Neue Deutsche Welle hatte ja eigentlich ganz verschiedene Aspekte zu bieten - von traurig bis romantisch bis aggressiv bis fröhlich. Und es war uns ganz wichtig, die verschiedenen Aspekte der NDW dieser Zeit als Trip zurück mal zu zeigen. Das dann eben aufgeteilt in verschiedene Themenblöcke. Es gibt zum Beispiel den sogenannten "Weltraum-Block", da kommen dann die Lieder von unserem gemeinsamen 'Freund' Peter Schilling auch zur Geltung, "Major Tom" zum Beispiel..."

Markus, der "Prinz Charming" der Neuen Deutschen Welle, präsentierte über gut und gerne 2 1/2 Stunden absolute Spitzenunterhaltung. Mag ihn die "Badische Zeitung" auch als "etwas holzernen Confériencier mit Sprüchen wie 'Nena war so etwas wie die Britney Spears der Achtziger - nur mit Achselhaaren'" ausgemacht haben, so hatten zumindest die Zuschauer den Moderator Markus von Anfang an in ihr Herz geschlossen. Und natürlich präsentierte der mittlerweile 49-Jährige, der allerdings noch immer aussieht, als wäre er höchstens Mitte dreißig, auch seine Kult-Hits - in erster Linie natürlich "Ich will Spaß!", "Schön sind wir sowieso" und - im zweiten Programmteil - dann auch noch "Kleine Taschenlampe brenn" sowie natürlich auch einige Fremd-Titel. So kam er u.a. auch als Astronaut "Major Tom" auf die Bühne...

Sie ist nicht die Christel von der Post, sondern die Franziska von UPS... Und somit ist Frl. Menke ganz und gar nicht "Die Frau ohne Vornamen", wie Markus "die Alice Schwarzer der Neuen Deutschen Welle, nur, dass sie besser aussieht" seine Kollegin ansagte. Selbstverständlich begab sich Frl. Menke für ihre Fans noch einmal im "Tretboot in Seenot", besang ihren "Traumboy" und selbstverständlich auch "Hohe Berge", bevor sie auch noch die Spider-Murphy-Gang-Klassiker "Schickeria" und "Skandal im Sperrbezirk" anstimmte. Und Frl. Menke rockte das Konzerthaus...!!!

Wieso eigentlich "Fräulein"? - "Das war im Prinzip so ne Verhohnepiepelung des deutschen Schlager-Klischees. Und ich habe gedacht, das werde ich jetzt ein bisschen auf die Schippe nehmen. Ich habe mich selbst auch nicht ernst genommen. 'Frl.' war damals nämlich schon verpönt. So wollte man sich nicht nennen. Die emanzipierte Frau war Frau, weil: Fräulein war mit ganz uralten Werten belegt, die überhaupt nicht mehr relevant waren wie z. B. unbefleckt und unverheiratet, Du glaubst es gar nicht... Also: Wer mit 75 noch Fräulein war... - Gnade ihrer Asche, so ungefähr. Aber ich hab mir gesagt: Was ich als Frl. nicht schaffe, schaffe ich als Frau auch nicht. Und da ich schon immer ein bisschen kess und frech war, habe ich mich eben Frl. Menke genannt." - Aha aha aha!

Hubert Kah, vielleicht einer der genialsten Köpfe, die unser Land jemals hervorgebracht hat, ein Sänger und "Schreiber" von Welt-Ruf, der es sich zudem leisten kann, zwischen zwei Album-Veröffentlichungen schon mal mehr als ein ganzes Jahrzehnt vergehen zu lassen, sagt heute rückblickend über die Neue Deutsche Welle: "Das Erfreuliche daran war ja, dass diese Bewegung sich zum ersten Mal an sich selber orientiert hat und dass man versucht hat, Musik nicht mehr aus England und Amerika zu kopieren, dass man sich auf den eigenen - in Anführungszeichen - 'deutschen Geist' besonnen hat." Am erfreulichsten jedoch ist, dass sich Hubert Kah vor einigen Jahren - nach langen, langen Jahren völliger Bühnenabstinenz - dazu durchringen konnte, wieder mit seinen alten Hits und Gassenhauern aufzutreten. Hubert Kah brillierte zunächst - und das stimmgewaltiger denn je - mit "Rosemarie", "Einmal nur mit Erika (dieser Welt entflieh'n)" und "Sternenhimmel", um dann im zweiten Teil noch einmal für die (Solo-)Titel "Wenn der Mond die Sonne berührt" (und spätestens jetzt bewahrheitet sich Markus' These, dass Hubert Kah der Kunst näher steht als dem Kommerz...!) und "Engel 07" noch einmal auf die Bühne zu kommen, bei "Wenn der Mond..." sanft und zärtlich umtänzelt von einer genialen Balletteinlage.

Peter Hubert von UKW, der in den 90ern an der neuen 'Sparte' "NDD" (= Neuer Deutscher Dancefloor") mit-federführend war (auch diese Welle ebbte nach einer gewissen Zeit wieder gänzlich ab) und als Verleger - speziell mit dem Dancefloor-Projekt Sash! - einige echte Welterfolge landen konnte, hüpfte wie ein Gummiball über die Bühne und entpuppte sich, wie die "Badische Zeitung" befand, als "wahre Rampensau". Er begann seinen 3-er-Block (als Solist) mit "Ich will!", gefolgt von "Hey Matrosen" in einem pfiffigen Swing-Gewand (mit toller Tanzeinlage, bei der Peter Hubert selbst das Tanzbein schwang!) und "Sommersprossen".

"Die ultimative NDW Show" ist zudem "reichlich garniert" mit witzigen Video-Einspielungen aus der Hochzeit der NDW-Zeit, zahlreichen witzigen Dialogen unserer vier "Hauptdarsteller", vielen weiteren NDW-Medleys (natürlich auch von anderen NDW-Stars...) - kurzum: Diese rund 2 ½-stündige Show ist ein unbedingtes Muss - nicht nur für Nostalgiker und "80er-Jahre-Fans", sondern für alle, die gut gemachtes - um nicht zu sagen: nahezu perfektes! - Entertainment lieben.

Da die Tournee "Ich will Spaß! - Die ultimative NDW Live Show" gerade erst begonnen hat, möchten wir Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht alles verraten...

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Show unterm Strich so erfolgreich ist, dass sich die Firma "Semmel Concerts" guten Gewissens dazu entschließen kann, "Ich will Spaß! - Der ultimativen NDW Show" dauerhaft (mit wechselnden Gaststars - präsentiert von Markus) zu etablieren, wobei Frl. Menke, Hubert Kah und Peter Hubert von UKW unbedingt weiter mit von der Partie sein sollten...



Lesen Sie HIER "Alles drin, was Spaß macht!" (Link zum "Mannheimer Morgen")!


HIER gelangen Sie zu dem Bericht der "Badischen Zeitung" über "eine bizarr-kurzweilige Revue mit lauter Liedern von damals"!




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