31.10.2008 - 00:00:00
HOWARD CARPENDALE u.a.
Heute (31.10.2008) in der Talkshow "Kölner Treff" zu Gast!
Volker Schlöndorff
Mit mehreren Filmen hat er Kinogeschichte geschrieben ("Die Blechtrommel", "Die verlorene Ehre der Katharina Blum", "Der junge Törless"), und ist selbst bereits ein Klassiker. Der Oscar-Preisträger und Meister der Literaturverfilmung gehört seit vier Jahrzehnten zu den wenigen deutschen Filmemachern von Weltrang. Über sein Leben und seine Filme erzählt er jetzt in seiner Autobiographie "Licht, Schatten und Bewegung".
Adnan Maral
Mit "Türkisch für Anfänger", der vielfach ausgezeichneten ARD-Vorabendserie, wurde er 2006 einem großen Publikum bekannt. Zuvor war der Schauspieler, der in der Türkei geboren wurde und heute in Berlin lebt, schon in zahlreichen Rollen zu sehen, u.a. in den drei "Wilde Kerle"-Filmen und der Komödie "Kebab Connection". Als Metin Öztürk muss er nun wieder seine multikulturelle Patchworkfamilie zusammen halten, denn jetzt gibt es neue TV-Kurse in "Türkisch für Anfänger".
Margie Kinsky
Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Kanadier Bill Mockridge, ist sie so etwas wie die Seele des Bonner Improvisationstheaters "Die Springmaus". Beide waren vor 25 Jahren Gründungsmitglieder, und noch immer gehört Margie Kinsky zum Gala-Ensemble. Die gebürtige Italienerin und Mutter von sechs Söhnen machte als Gina Varese Stippvisiten in der "Lindenstraße". Und natürlich ist sie beim aktuellen Jubiläumsprogramm der Springmäuse "Nur vom Feinsten" dabei.
Howard Carpendale
In den 70er Jahren war er Deutschlands Schlagerliebling – und ist es jetzt wieder. Der Sänger mit dem weichen angelsächsischen Akzent ("Das schöne Mädchen von Seite Eins", "Mein Weg zu dir", "Nachts, wenn alles schläft") hatte 2003 eigentlich schon sein Abschiedskonzert gegeben. Doch jetzt meldete er sich mit einem erfolgreichen Album und einer Tournee durch ausverkaufte Hallen zurück. Zu Weihnachten schenkt er seinen Fans noch drei Gala-Konzerte, am 13. Dezember auch in Köln.
Ralf König
Als satirischer Chronist der Schwulenszene wurde er zu einem der erfolgreichsten Comic-Zeichner. Seine Knollennasen-Männchen teilen nach vielen Seiten Hiebe aus – und kommen trotzdem bei Homos wie Heteros gut an. Mit gewohnter Bissigkeit nimmt der Woody Allen-Fan aber auch religiöse Themen aufs Korn. Zum Karikaturenstreit gab er seinen zeichnerischen Kommentar ab, und nun folgt mit "Der Prototyp" Ralf Königs ganz eigene Version der biblischen Schöpfungsgeschichte.

Quelle: WDR, Hilde Müller
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