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06.06.2007 - 00:00:00
CHRISTINA STÜRMER
Die "Nena des 3. Jahrtausends" tritt am 17.08.07 beim großen "Ganter Open Air" in Freiburg auf!
Das "Ganter Open Air" geht im August 2007 bereits zum dritten Mal über die Bühne (und zum zweiten Mal in der Konstellation mit "Koko Entertainment"). Nachdem im vergangenen Jahr Dieter Thomas Kuhn und Simply Red die Herzen und die Seelen der Freiburg in Verzückung brachten, setzt die Koko & DTK Entertainment GmbH in diesem Jahr fast noch einen drauf. Am 17. August 2007 wird Christina Stürmer auf dem historischen Innenhof der Privatbrauerei Ganter zu Gast sein. Christina Stürmer gilt längst als "Nena des dritten Jahrtausends". Einen Tag später wird dann Blues-Legende Van Morrison eines seiner seltenen Gastspiele absolvieren.
smago! war bei der Pressekonferenz am Dienstag, den 5. Juni vor Ort. Die Ganter-Geschäftsführung betonte, ihr sei sehr daran gelegen, möglichst viele Freiburger in den Brauerei-Hof zu bekommen - getreu dem Motto "unsere Brauerei - unser Hoffest". Ganter und Koko beabsichtigten, die erfolgreiche Kooperation fortzusetzen, sie hätten hierbei "viele, viele Jahre im Visier".
Koko & DTK-Geschäftsführer Marc Oßwald erklärte, man habe lange gesucht, um ein adäquates Programm zusmmen zu stellen. Sehr lange habe man um Van Morrison gekämpft, der ohnehin nicht viele Konzert gibt. "Er ist einer der besten weißen Blues-Interpreten, die ich kenne", begeisterte sich Oßwald und kündigte ein "hinreißendes Konzert" an. Während Van Morrison eher etwas für "Ältere" sei, spräche Christina Stürmer die junge Zielgruppe an. Die Sängerin, auf die man in Deutschland zu Beginn ihrer Karriere keinen Pfifferling gewettet habe, wie Marc Oßwald bilanzierte, bediene den "Jugendpopbereich mit deutschsprachigen Texten". Ihre Fans kämen scher auch zu Juli oder Wir sind Helden, klärte Marc Oßwald diejenigen Pressevertreter auf, die mit dem Namen "Christina Stürmer" bislang nichts anzufangen wussten ((man fasst es nicht...!!)).
Für das gänzlich unbestuhlte Christina Stürmer-Konzert (Kartenpreis: 32,40.- €) prognostizierte Marc Oßwald 5.000 bis 6.000 Fans (für ca. 8.000 wäre Platz). Auch und gerade bezüglich Van Morrison gab sich der rührige Koko-Chef ausgesprochen zuversichtlich. Trotz der gepfefferten Eintrittspreise (55.- € bis 68.- €, vielleicht will man für das kommende Jahr gleich Barbra Streisand anfragen und an diese Preise noch mindestens eine -0 dran setzen...) rechnet Oßwald mit "ausverkauftem Hof", wobei man sich für das Van Morrison-Konzert zu einer Teilbestuhlung entschlossen habe. Ergo könnten "nur" 5.000 Fans zu der Blues-Legende kommen. "Die sehe ich deutlich", sprach sich Oßwald selbst etwas Mut zu. Indes ist es nicht "der böse Veranstalter", der die Preise nach oben treibt. "Schuld" sind die immens hohen Produktionskosten bei Größen wie Van Morrison. Und ganz umsonst tritt Mr. Morrison wohl auch nicht auf... Als "Support Act" wurde(n) im Übrigen Shirley Grimes & The Insiders verpflichtet. Christina Stürmer hat - nach jetzigem Stand der Dinge - keine Vorband.
smago! kann allen Musikfans nur empfehlen, am 17. und 18. August nach Freiburg zu kommen. Allein schon, um die Atmosphäre dieser eindrucksvollen Freiluftbühne zu schnuppern. Mitten in der Brauerei, vor der Kulisse des historischen Brauereigebäudes (ein Rembrandt hätte diese Kulisse nicht schöner malen können...), an der Stelle, wo normalerweise Bierfässer auf ihre Befüllung warten, steigt das Open Air der Superlative! Für Familien mit Kindern empfehlen wir zudem den "Familientag" am 19. August (von 11.00 Uhr - 20.00 Uhr). Ganter hat sich einige neckische Spiele á la "Freiburg sucht den Hochstapler des Jahres - wer kann die meiste Anzahl von 5-Liter-Party-Fässern übereinander türmen?" ausgedacht. Da muss man hin!!! Selbstverständlich ist für Speis und Trank (und Ganter-Ausschank...) bestens gesorgt. Und mit der Straßenbahn(linie 1 Richtung Littenweiler) kommt man fast direkt vor das Hof-Tor...
Tickets für die Konzerte sind bei allen bekannten Vorverkaufsstellen (im Freiburger Raum) sowie telefonisch unter 0 18 05/90 88 44 oder im Internet unter www.koko.de erhältlich.
Biografie CHRISTINA STÜRMER (Autor: Michael Fuchs-Gamböck)
CHRISTINA STÜRMER - DICKSCHÄDEL MIT JEDER MENGE TALENT
Wow! Was für eine steile Karriere! Christina Stürmer mag am 9. Juni gerade mal ihr 24. Lebensjahr vollenden und es erst seit 2003 richtig ernst meinen mit der Karriere als Sängerin, doch in dieser knappen Zeit hat es das Energiebündel aus dem oberösterreichischen Altenberg in Linz geschafft, zur erfolgreichsten und beliebtesten Künstlerin ihrer Generation in ihrem Heimatland zu avancieren. Warum? Weil Talent, Begeisterungsfähigkeit, Ausstrahlung sowie der unbedingte Wille zum Erfolg nach wie vor die besten Garanten für den Weg ganz nach oben in den Pop-Olymp sind.
Christina Stürmer besitzt zudem das Glück, dass sie aus einer extrem musikalischen Familie stammt. "Mein Vater", erzählt sie, "leitet seit rund einem Vierteljahrhundert einen Chor in meiner Heimatstadt, meine Mutter singt dort. Ich bin zu Hause mit Gitarre und Klavier groß geworden, habe früh Notenlesen gelernt. Später hatte ich Unterricht in Querflöte, danach auf dem Saxophon. Fünf Jahre lang studierte ich auf der Musikschule. Und trotzdem habe ich eines Tages all das hingeschmissen, um ab sofort meiner eigentlichen Berufung als Sängerin nachzugehen."
Bereits als 15-jähriger Teenager war Christina Frontfrau einer Jazzband, aus dieser Gruppe heraus entstand die lokal angesagte Formation Scotty, die in erster Linie Coverversionen von Musikern wie Toto, Allannah Myles aber auch Eigenkompositionen zum Besten gab. "Von Anfang an", erinnert sich Christina, "hätte ich gerne Lieder in deutscher Sprache gesungen, doch das war damals in Österreich nicht angesagt. Doch 2003 war der innere Druck so groß, auf Deutsch zu singen, dass ich mich von meiner Gruppe getrennt habe. Ich besaß genügend Selbstbewusstsein, um mein eigenes Ding durchzuziehen. Ein Ding, an das ich mehr als an alles andere geglaubt habe."
Ehe Christina Stürmer ganz ihrer Berufung nachging, brach sie 1999 das Gymnasium ab, absolvierte in Linz eine Ausbildung zur Buchhändlerin und hat in ihrem Lehrbetrieb noch bis 2003 gearbeitet. "Dann war allerdings klar", sagt Christina Stürmer mit fester Stimme, "dass ich eine Entscheidung treffen musste. Nun ja, ich setzte auf volles Risiko und entschied mich für die Musik als Lebensinhalt. Musik war und ist meine Berufung. Dieser Berufung wollte ich fortan nachkommen!"
Christina nahm mit namhaften Komponisten und Produzenten ihr Debütalbum "Freier Fall" auf, eine grandiose Gratwanderung aus der punkigen Energie von Avril Lavigne, der schrillen Extrovertiertheit von Pink, der packenden Massenkompatibilität von Nena und der scheuen Sensibilität eines weiblichen Herbert Grönemeyer. Mit "Freier Fall" punktete Christina Stürmer bei Alternative- oder Indie-Rock-Sympathisanten genauso wie bei Anhängern von anspruchsvoller, herzerwärmender deutschsprachiger Pop-Musik. Fazit: die Scheibe verkaufte rund 100.000 Mal, ein ganz erstaunliches Resultat für das Debüt einer Künstlerin in einem Land, in dem gerade mal neun Millionen Menschen zu Hause sind.
Das Nachfolgemeisterwerk "Soll das wirklich alles sein", das nur ein Jahr später in die Läden kam, war genauso erfolgreich, wurde ebenso wie der Vorgänger mit mehrfach Platin prämiert. Zur gleichen Zeit absolvierte Christina etliche Konzerte vor Zehntausenden vor strahlenden Fans und wurde vor kurzem mit zwei "Amadeus Awards" (dem österreichischen Pendant zu "Grammy" und "Echo") als "Künstlerin" wie als "Newcomer des Jahres" ausgezeichnet. Was für eine Karriere!
Nachdem Österreich von Christina Stürmer erobert worden ist, sucht die so sympathische wie attraktive Power-Frau neues Areal, das es zu erobern gilt: Deutschland. Dort erschien das Album "Schwarz/Weiß", eine Mischung aus zwölf der besten Titel von den beiden bisher erschienenen Meisterstücken sowie zwei komplett neuen Liedern. Diese aufregende musikalische Reise führt vom charmanten "Engel" über das nachdenkliche "Geh nicht wenn du kommst" hin zur klassischen großen Ballade "Mama" bis hin zur fetzig-schnodderigen aktuellen Single "Ich lebe". "Mit dieser Platte", grinst Christina, "will ich die Leute außerhalb von Österreich überzeugen, dass es in meinem Land mehr gibt als Jodeln, Volksmusik und banale Texte über die Liebe." Auch das brandneue Album "Lebe Lauter" zeigt wieder auf seine ganz eigene Weise wie talentiert und vielseitig die junge Künstlerin und ihre Band sind. "In Österreich ist dies das vierte, in Deutschland das dritte Album, das veröffentlicht wird. Natürlich ist man etwas nervös, wie die neuen Songs wohl beim Publikum ankommen werden. Aber ich empfinde keinen Druck. Den macht man sich ja meistens selbst und das spüren wir als Band überhaupt nicht. Wir haben im Studio unser Bestes gegeben!"
Ansonsten ist sich die quirlige Oberösterreicherin sicher, "dass ich mich trotz meines riesigen Erfolgs mit den beiden Scheiben nicht groß verändert habe. Merkwürdig an meinem Erfolg ist lediglich, dass ich seit einiger Zeit von Leuten auf der Straße erkannt, angesprochen und um ein Autogramm gebeten werde. Ich hatte nicht damit gerechnet, ganz schnell ganz berühmt zu werden. Doch da sowohl meine Eltern als auch meine Freunde als auch ich bodenständige Menschen sind, habe ich keine Angst, irgendwann abzuheben."
Christina Stürmers einziges Problem derzeit: "Dass ich nicht eine Minute Zeit habe, mich um eine Beziehung zu kümmern. Derzeit bin ich zwangsweise überzeugter Single. Früher hatte ich zudem nicht sehr viel Glück in der Liebe, daher sind auch eine Menge tragischer Texte in meinem Repertoire. Doch jetzt komme ich bald nach Deutschland und wer weiß: Vielleicht finde ich ja dort einen prima Typen? Und wenn nur aus dem einen Grund, damit die Lieder auf meinem nächsten Album etwas fröhlicher ausfallen..."
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