07.05.2008 - 00:00:00
BRUNO FERRARA
Interview mit Bruno Ferrara ("Amore mio")!
Oh, Dio mio! Ein bis heute unaufgeklärter Diebstahl ist die Geburtsstunde der künstlerischen Karriere des gebürtigen Neapolitaners BRUNO FERRARA. Während die Polizei seiner italienischen Heimat die Ermittlungen mittlerweile längst eingestellt hat, wird die Musikszene gerade erst durch das Single-Debüt "Amore Mio" hellhörig und beginnt sich für den Fall Ferrara zu interessieren.
Für seine erste, gebrauchte Gitarre "lieh" sich Bruno das Sparschwein seiner Mutter. Ein Geheimnis, dass Bruno mit diesem Single-Fact erstmals beichtet. Vom Vater hat Bruno das Talent, geerbt, von der Mutter den finanziellen Grundstein - wenn auch unfreiwillig.
Mit 13 Jahren schrieb Bruno seine ersten Songs und gründete eine Band. Später sang er für verliebte Freunde Serenaden vor den Fenstern ihrer Angebeteten.
Der gelernte Koch zauberte nicht nur mediterrane italienische Küche auf die Tische der Münchner Restaurants, sondern schrieb zwischen den Bestellungen auch Titel für sein erstes Album. Für seinen Traum von der Musikkarriere schlug sich Bruno Ferrara nach Dienstende die Mittagspause und die Nachtruhe um die Ohren. Das Schlagzeug gab den Rhythmus der Nacht vor, in Zwiesprache mit seiner Gitarre fasste er die Ideen des Tages in Noten und Worte...
INTERVIEW MIT BRUNO FERRARA
Sie sorgen mittlerweile mit Ihrer Musik für Aufmerksamkeit, wie und durch wen wurden Sie entdeckt?
Bruno Ferrara: Ich habe schon immer aus Leidenschaft musiziert, und eines Tages war ich mit einem Freund unterwegs in einem Lokal, und Dominik Gamba war einer der Gäste, die auch zufällig vor Ort waren, tja, und das war der Anfang. Er ist heute mein Texter und Produzent, durch ihn lernte ich auch Thomas M. Stein kennen, und so kam es, dass wir zusammen ins Studio gingen, und meine erste Single aufnahmen.
Sie sind eigentlich gelernter Koch, üben Sie Ihren Beruf auch heute noch aus, oder widmen Sie sich inzwischen ganz der Musik?
Ich habe mich aktuell erst einmal ganz der Musik gewidmet, da ich so viele Anfragen vom Fernsehen, Radiosendern und überhaupt den Medien bekommen habe, dass ich momentan einfach nicht mehr zweigleisig fahren kann. Kochen ist aber dennoch ebenso meine Leidenschaft, welcher ich auch weiterhin gerne für meine Familie und Freunde nachgehe, vielleicht kann ich ja mal beides miteinander verbinden, wer weiß?
Ein unaufgeklärter Diebstahl ist die " Geburtsstunde" Ihrer Musikkarriere, was hat es damit auf sich?
Ah, ja alles ganz harmlos (lach). Ich war, und bin natürlich immer ein braver Junge gewesen, und Musik war schon immer ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Mein großer Wunsch war es daher schon damals eine eigene Gitarre zu bekommen, aber mir fehlte das nötige Geld dazu. Aber meine Mutter hatte ein Glas, indem sie Kleingeld sammelte, und dieses von mir begehrte Objekt stand in der Küche, und ich bediente mich heimlich daran, Gott sei Dank hatte ich noch einen größeren Bruder, der als Erster in Verdacht geriet, und somit war ich fein raus.
Inwieweit spielten Ihre Eltern bei ihrer Entwicklung im musikalischen Bereich eine Rolle?
Mein Papa hat auch schon immer gerne gesungen, aber nur zum Spaß, nicht professionell, und meine Mama war, wie erwähnt, eigentlich ganz unfreiwillig beteiligt an meiner musikalischen Entwicklung, durch meine heimliche Aktion damals, Sie wissen schon. Leider lebt sie schon seit zehn Jahren nicht mehr, aber ich bin mir sicher, sie wäre stolz auf mich, Papa ist es jedenfalls.
Haben Sie noch Bezug zu Ihrer Heimatstadt Neapel?
Also mindestens einmal im Jahr fahre ich nach Neapel, es ist nun mal meine Heimatstadt, und ich fühle mich nach wie vor sehr wohl dort. Gerade vor ein paar Wochen war ich noch dort, um Freunde zu treffen, über alte Zeiten zu sprechen, und natürlich bekommen auch sie von meiner Entwicklung hier in Deutschland etwas mit, und freuen sich mit mir.
Was ist der besondere Reiz an Ihrer Debüt-Single "Amore Mio"?
Ich denke, dass ist bei vielen vielleicht der Bezug zu alten Erinnerungen, die man mit Italien, Amore, Urlaub verbindet. Oder ist es der Rhythmus, die Melodie … ehrlich gesagt habe ich keine Erklärung dafür, warum dieser Song so gut ankommt derzeit, aber es freut mich natürlich!
Ist ein erstes Album in Planung?
Bruno Ferrara: Ja, wir planen schon noch in diesem Jahr eine erste CD auf den Markt zu bringen, aber wann, dass weiß ich noch nicht. Im Gespräch sind neben dem Italopop auch Gipsysongs, sowie neapolitansiche Balladen, aber was letztendlich dabei herauskommt, lassen wir uns überraschen.
Sie werden bereits mit dem großen Adriano Celentano verglichen, macht Sie Sie das stolz oder belastet es Sie?
Das ist eine absolute Ehre für mich! Mit dem Superstar Italien´s schlechthin verglichen zu werden ist echt gigantisch! Ich bin und bleibe Bruno Ferrara, daran wird sich ja nichts ändern, und für mich ist es in der Tat eher Motivation als Belastung, ist doch super mit einem Weltstar verglichen zu werden, oder?
Weitere große TV Auftritte stehen an, haben Sie immer noch Lampenfieber oder sehen das mittlerweile ganz gelassen?
Also ich war ehrlich gesagt ziemlich erstaunt über mich selber, als ich zum ersten Mal ein Studio betreten durfte. Normalerweise bin ich eher der schüchterne Typ, der eine gewisse Anlaufzeit braucht um in Schwung zu kommen. Aber irgendwie war ich die Ruhe selbst, ein bisschen Lampenfieber ist ja normal und auch gesund, aber ich fühlte mich total geborgen und bestens aufgehoben, so das erste Mal im Rampenlicht zu stehen. Ich hoffe natürlich auch, dass das mein Publikum spüren wird bei meinen kommenden Auftritten, und ich hoffentlich viele Fans begeistern werde.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Bruno Ferrara: An erster Stelle steht natürlich immer die Gesundheit, denn ohne sie läuft nun mal gar nichts. Und dann wünsche ich mir wirklich von ganzem Herzen, das mein Hobby, nämlich die Musik, zu meinem Hauptberuf werden möge, und ich damit irgendwann meinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Das muss nicht von heute auf morgen sein, lieber langsam und stetig ist mein Ziel, und daran arbeite ich mit aller Kraft.
Werden Sie auch weiterhin in Ihrer Muttersprache italienisch singen, oder sind auch deutschsprachige Songs geplant?
Man soll ja bekanntlich niemals nie sagen, aber mit meiner Muttersprache italienisch fühle ich mich persönlich schon am Wohlsten. Ich denke, gerade damit spreche ich auch das Publikum an, das erwartet man von mir, aber man wird sehen, was die Zeit mit sich bringt.
Quelle: MCS MARKETING & COMMUNICATION SERVICES, Antonia Kubas
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