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25.08.2009 - 00:00:00
ANDREAS GABALIER
"Da komm' ich her" - Impressionen vom "Showcase" am 20.08.2009 in München!
Es gibt sie noch, die kleinen Wunder im deutschsprachigen Showgeschäft... Und in einer Zeit des allgegenwärtigen Krisen-Gedöhns, Trübsal-Blasens und angeblich ach so in den Keller gesunkenen Tonträger-Umsätzen hat ein 24-jährige Sänger und Liedermacher namens ANDREAS GABALIER fast schon ein großes Wunder vollbracht: Ohne großen Marketing-Etat im Hintergrund hat es der Ausnahmekünstler innerhalb von nur sechs Wochen zu Gold-Status in Österreich gebracht. Seine Debüt-CD "Da komm' ich her" steht zwischenzeitlich bei über 16.000 verkauften Einheiten. Schnurstraks geradeaus steuert er auf Platin zu.
Am Donnerstag, den 20. August 2009 richtete seine Plattenfirma Koch Universal in der "Fraunhofer Schoppenstube" in München bei Kult-Wirtin Gerda (61), die bereits im Rahmen der Serie "Lebenslinien" (BR Fernsehen) mit einem Porträt gewürdigt wurde, die offizielle CD-Präsentation (- um das Wort "Showcase" zu vermeiden -) aus.
Andreas Gabalier ist, wenn man so will, eine Mischung aus Rainhard Fendrich (sein Titel "Mit dir" geht durchaus ein bisschen in Richtung "Weu'sd a Herz hast wia a Bergwerk"...), Hubert von Goisern, den Seern, Nik P., Bruce Springsteen und Bryan Adams. Und dennoch: Andreas Gabalier ist einzigartig!!! Und möglicherweise das größte Pfund, das Koch Universal derzeit im "Jungspunt(en)"-Stall hat. Wobei das mit dem Stall im Fall von Andreas Gabalier durchaus doppeldeutig interpretierbar ist, denn der 24-jährige Jura-Student aus Graz ist bei "Stall Records" (da, wo - in Hansi-Hinterseer-Deutsch gesprochen - auch Nik P. seit nunmehr 15 Jahren mit den Hufen scharrt...; Andreas Gabalier allerdings - im Gegensatz von Nik P., der seinen Stall jetzt mit der Ariola teilt -) "under exclusive license to Koch Universal Music" unter Vertrag.
Andreas Gabalier hat - und auch das ist in diesen Zeiten alles andere als selbstverständlich - eine Karriere im Blitz-Raketen-Tempo hingelegt...:
Frühjahr 2009: Vertragsunterzeichnung Koch Universal Music -Andreas Gabalier
18. April 2009: TV-Premiere in der Eurovisions-Sendung "Musikantenstadl"
24. April 2009: Veröffentlichung der Debüt-Single "So liab hob i di" in Österreich; seitdem hält sich die Single kontinuierlich in den österreichischen Single-Charts; in Deutschland wird die Single zunächst nur digital veröffentlicht und steigt direkt in die Top 40 der musicload-Charts ein
29. Mai 2009: Das Debüt-Album "Da komm' ich her" wird in Österreich veröffentlicht
30. Mai 2009: Auftritt bei der österreichischen Vorentscheidung zum Grand Prix der Volksmusik; Andreas Gabalier belegt den sensationellen 2. Platz!
05. Juni 2009: Einstieg in die österreichischen LP Charts (Peak bislang: Platz 4 (!) | seit Veröffentlichung in den Charts)
13. Juli 2009: IFPI Österreich verkündet Edelmetall und somit den GOLD Status für "Da komm' ich her"
15. Juli 2009: Die "Amadeus"-Nominierungen werden verkündet; Andreas Gabalier ist in den Kategorien "Song", "Album" und "Volkstümliche Musik" nominiert; ein unglaublicher Erfolg!
21. Juli 2009: Veröffentlichung der Debüt-Single "So liab hob i di" in Deutschland
25. Juli 2009: Auftritt beim "Wenn die Musi spielt - Open Air" (Live | Eurovisions-Sendung)
07. Aug. 2009: Veröffentlichung des Albums "Da komm' ich her" in Deutschland
08. Aug. 2009: erneuter Auftritt in der Eurovisions-Sendung "Musikantenstadl - Sommerspecial"
29. Aug. 2009: "Grand Prix der Volksmusik - Finale"
Das gesamte Team von Koch Universal hatte sich in "Gertis Schoppenstube" (- so der Name ihrer urgemütlichen Kneipe im Volksmund -) eingefunden - neben zahlreichen Medienvertretern, darunter eben auch smago!. Ebenfalls anwesend: zwei der wichtigsten Tournee-Veranstalter in Deutschland, nämlich: Dieter Semmelmann (Semmel Concerts) und Manfred Hertlein mit Benjamin Mäbert (Manfred Hertlein Veranstaltungs GmbH).
"Chef-Koch" Ralf Schedler (hatte, wie man munkelt, extra seinen Urlaub unterbrochen, um bei dieser CD-Premiere persönlich anwesend zu sein) stellte heraus, dass Andreas Gabalier "vor einem Jahr noch Gedichte geschrieben" habe. Der 24-jährige Sänger sei erstmals in Deutschland zu Gast. Man habe bereits gemeinsam viel geschafft, so zum Beispiel Gold innerhalb von nur sechs Wochen in Österreich. Andreas Gabalier habe in der Volksmusik völlig neue Akzente gesetzt, wobei er eigentlich mehr als Liedermacher bzw. als Vertreter der Sparte "Austro-Pop" zu bezeichnen wäre. Und in Richtung von Herrn Semmel und Herrn Hertlein sagte Herr Schedler voraus: "Die werden sich um dich reißen, wenn sie deine Performance gesehen haben".
Ralf Schedler übergab noch kurz das Wort von Klaus Bartelnuss, dem "Chef" von "Stall Records", der seit jeher auch die Produktionen von Nik P. (also auch den "Stern") leitet. "Bei mir passiert alles im Bauch", so der Musikproduzent aus Leidenschaft. Klaus Bartelnuss, mit Sicherheit einer der entspanntesten Persönlichkeiten, die sich im deutschsprachigen Musikbusiness tummeln (bei all den phänomenalen Erfolgen kann man natürlich auch herrlich entspannt sein, erst recht, wenn man wie er vor fünfzehn Jahren durch Zufall - gewissermaßen wie die Jungfrau zum Kind - ins Musikgeschäft "gestolpert"), gab in seiner unnachahmlichen Art noch zu Protokoll: "Schau ma, dass ma's voll zum Abfliag'n kriag'n"...
Der Worte waren nun genug gewechselt...
Andreas Gabalier begann sein "Set" mit dem eingangs bereits erwähnten Titel "Mit dir", den er mit seiner Akustik-Gitarre "unplugged" darbrachte. Und schon nach den ersten Takten hatte man den Eindruck, eine Art "Bruce Springsteen aus der Steiermark" ausgemacht zu haben. Im Nu hatte der 24-jährige Sänger mit der rauchigen Stimme alle in seinen Bann gezogen. Dieses "Thema" wird man zum "Abfliag'n kriag'n"...!!! "Der Mann hinter Nik P." hat einmal mehr den richtigen Riecher gehabt...
In bester Harald-Juhnke-Manier präsentierte Andreas nun seinen zweiten Titel "That's Life", der jedoch rein gar nichts mit dem gleichnamigen Juhnke-Song gemein hat.
Mit einem sichtlichem Augenzwinkern besang er dann "Fesche Madln" ("hier hab' ich einfach einmal drauflos gesponnen"). In Richtung Birte Goldbrunner von seiner Plattenfirma Koch Universal schlug er nach seinem Vortrag vor, doch ein Video dazu zu drehen, "vielleicht ein animiertes...?". - Das ist gewiss eine Überlegung wert!
Dass in dem 24-jährigen Songschreiber auch ein kleiner Philosoph steckt, bewies er mit der "Ansage" "Kalt ist es heute nicht - am wärmsten Tag im Jahr". Doch auch die Stimmung war bereits am Siedepunkt angelangt. Andreas Gabalier hatte sie bereits jetzt alle in der Tasche...
Dass die ihm von seiner Plattenfirma 'auferlegten' Eigenschaften "bodenständig" - "erdig" - "emotional" - "unverwechselbar" keine hohlen Phrasen sind, bewies er mit Titel Nr. 4 seines "Showcases": "Auf der Alm", mit dem er speziell seine Bodenständigkeit und Erdigkeit äußerst glaubhaft untermauerte.
So richtig emotional wurde es bei "Amoi seg' ma uns wieder". Dieser Titel werde vermutlich nie eine Radio-Single werden ((können!!!, dichten wir jetzt ganz einfach einmal frech hinzu)) - und dennoch erhalte er speziell auf dieses Lied zwischen 5 und 10 E-Mails in der Woche. "Einmal sehen wir uns wieder - irgendwo, in welcher Form auch immer", so der junge Sänger.
Sein Erfolgsgeheimnis ist bei genauerer Betrachtung gar keines: Von vielen Höhen und Tiefen seines jungen Lebens geprägt, ist es dem jungen Steirer "ein Bedürfnis", Menschen mit seiner heimatverbundenen Musik zu erfreuen, zu berühren und in weniger guten Zeiten zu stärken, erfahren wir aus dem CD-Booklet. Für ihn sei es die großartigste und verständlichste Art der Kommunikation. Sie gebe ihm vor allem die Möglichkeit, seinen Gefühlen und Emotionen Ausdruck zu verleihen." Und: Trotz allem ist bei ihm das Glas immer halb voll ("Das Leben ist schön...").
Im Gegensatz zu einigen anderen Kolleginnen oder Kollegen, die nach ihren Auftritten die Dirndln und Lederhosen gar nicht schnell genug ausziehen können, ist Andreas Gabalier in seiner Art vom Kopf bis zum Fuß 100%-ig authentisch.
Und eben genau dieser Authentizität dürfte auch sein sensationeller Erfolg beim österreichischen Vorentscheid zum "Grand Prix der Volksmusik" zuzuschreiben sein. Denn: Andreas Gabalier war bis dato ein gänzlich unbeschriebenes Blatt. Seine Steirische Harmonika hat er sich im Übrigen auch erst vor zwei Jahren gekauft. Das Spielen hat er sich selbst beigebracht.
Obwohl Andreas Gabalier eigentlich in Sendungen wie "Songs an einem Sommerabend" - neben anderen "Barden" wie Reinhard Mey & Co. - eigentlich besser aufgehoben wäre, bezeichnet er den "Grand Prix der Volksmusik" als "großen Meilenstein" in seiner Karriere: "Ich freu' mich ganz gewaltig, dass ich den zweiten Platz erreicht habe". Umgekehrt ist Andreas Gabalier für den "Grand Prix" als solchen natürlich ein absoluter Glücksfall, denn: Behaupte noch einer, dass der "Grand Prix der Volksmusik" keine großen Stars mehr hervorbringen würde...
Andreas Gabalier hat sich mit seinem Beitrag "So liab hob i di" längst in die Herzen unzähliger Fans gesungen. Selbst "Musikantenstadl"-Kasperl Andy Borg stand der Mund offen - vor Begeisterung. "So liab hob i di" darf ohne Wenn und Aber als einer der besten Grand-Prix-Beiträge aller Zeiten bezeichnet werden, wenn nicht vielleicht als der beste (und stärkste). Völlig gleich, auf welchem Platz sich Andreas am 29. August 2009 beim großen Finale in München platzieren wird.
Übrigens: Brunner & Brunner sind von der Einzigartigkeit Andreas Gabaliers derart überzeugt, dass sie ihn spontan zu allen Österreich-Terminen ihrer großen "In den Himmel und zurück" Tournee eingeladen haben.
Und: Mit dem Booking für Deutschland wurde die fabelhafte Verena König (Armin Rahn) betraut. Und von ihr weiß man, dass sie sich für ihre Künstler einsetzt wie eine Löwenmutter für ihre Jungen... Und da ganz offensichtlich auch die Plattenfirma erkannt hat, welches Pfund sie da in ihrem (Leih-)Stall hat, muss man sich über den weiteren Werdegang des Lieder machenden Sängers Andreas Gabalier nun wirklich überhaupt keine Sorgen machen...
Dass die meisten Radio-Stationen (in Deutschland!) die Titel von Andreas Gabalier als "nicht formatkompatibel" vermutlich ablehnen werden ("Dialekt-Songs, noch dazu in Steirisch, können wir unseren Hörern nun wirklich nicht zumuten"), geschenkt... Dann wird eben wieder ein Künstler OHNE die Unterstützung der Herren Radio-Redakteure groß rauskommen. Wir warten ja schon förmlich darauf, dass die ersten Redakteure anregen, das Album doch auch in einer hochdeutschen Variante auf den Markt zu bringen. Und jede Wette: Wenn sich Andreas Gabalier tatsächlich so "verbiegen" ließe, dann haben die Herren bis zum Zeitpunkt der "Neuauflage" ganz gewiss ihr Format wieder geändert...
Auch könnte es passieren (malen wir den Teufel mal nicht an die Wand, aber es könnte eben tatsächlich passieren), dass Andreas Gabalier mit seiner Granaten-Ballade "So liab hob i di" beim "Grand Prix der Volksmusik" unter "ferner liefen" landet. Eben, weil seine Musik so außergewöhnlich (und vor allem: so außergewöhnlich gut) ist. Aber selbst eine Platzierung auf einem der Ränge zwischen 14 - 16 (vielleicht beweisen ja zumindest die Südtiroler Geschmack... - und es reicht für eine Platzierung im Mittelfeld; alles Weitere wäre eine echte Grand-Prix-Sensation...) wird für Andreas Gabalier alles andere, nur eben kein Beinbruch sein...
In jedem Fall wird Andreas Gabalier derjenige Künstler sein, dem durch den "Grand Prix der Volksmusik 2009" der mit Abstand größte Karrieresprung gelingen wird (bzw. eigentlich bereits gelungen ist!).
Sehen Sie sich HIER den Auftritt von Andreas Gabalier in der Sendung "Musikantenstadl" an!
HIER können Sie sich seinen Auftritt beim österreichischen Vorentscheid zum Grand Prix der Volksmusik 2009 ansehen!
Bitte beachten Sie auch www.andreas-gabalier.at!
Quelle: Andy Tichler, Chefredakteur www.smago.net
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