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26.03.2008 - 13:07:00

ALLESSA
Allessa trifft mit Debüt-Album "Samstag Nacht" direkt ins Herz!

Am 18. Mai 2008 ist die Top-Neuentdeckung aus Österreich im "ZDF-Fernsehgarten" zu Gast!

Was für eine Stimme! Seit 22. März 2008 ist das Debüt-Album "Samstag Nacht" des österreichischen Shooting-Stars ALLESSA endlich auch in Deutschland erhältlich! Die dunkelhaarige Schönheit war der Fachwelt schon vor einigen Monaten aufgefallen. Schon ein erster Blick nach Österreich verrät viel über ihr Potenzial: Schon die erste Single "Samstag Nacht", die Howard-Carpendale-Coverversion, schaffte es auf den 1. Platz der dortigen Airplaycharts. Kurz darauf landete das gleichnamige Album in den Top 50 der Austria-Album-Bestenliste. Der Retro-Hit hatte Allessa also Glück gebracht, genau wie die Folgesingle, mit der sie nun auch in Deutschland Fuß gefasst hat: "Der Himmel weint heute Nacht", die deutsche Originalaufnahme von Smokie’s "You’re So Different Tonight". Die treibende, sehnsüchtige Gitarren-Nummer lässt aufhorchen: Der Schlager hat einen neuen potenziellen Star! Höchste Zeit, sich ein bisschen intensiver mit der jungen Künstlerin zu beschäftigen…
 
Allessa wächst bei ihrer allein erziehenden Mutter in Raaba in der Nähe von Graz auf, besucht dort das Gymnasium und macht ihr Abitur. Nach der Schule zieht sie nach Wien und beginnt ein Psychologiestudium. Es hätten auch Sprachen sein können: Sie spricht neben Deutsch noch Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Und die Neigung zu Sprache und Literatur hat sich auch schon früh gezeigt: "Mit 13 habe ich schon einen Schüler-Wettbewerb für Literatur in Graz gewonnen", erzählt sie, "meine Lehrerin hatte einen Aufsatz von mir dort eingeschickt, der dann den ersten Preis gewonnen hat! Es gab Frei-Bons für die Oper. Zu der Zeit hätte ich aber viel lieber ein Fahrrad gehabt…".
 
Oper hin, Fahrrad her – für eine Sache war der Wettbewerb allemal gut: Allessa wusste fortan um ihr Talent als Schreiberin. Als sie mit 20 Jahren zu singen anfängt, dauert es nicht lang, bis ihre ersten eigenen Songs entstehen. Im Jahr 2000 macht sie als Mitglied der Girl-Formation C-Bra in der Alpenrepublik auf sich aufmerksam. Die Gruppe löst sich aber schnell wieder auf und so startet sie ins nächste Projekt: Als Sängerin der Italo-Popband Rapublic, die zwei Top-Ten-Hits in Österreich landet. Erfolg mit hohem Preis, den Allessa aber aus heutiger Sicht gut investiert hat: "Wenn du 120 Abende pro Jahr live spielst, lernst du irgendwann mit deinen Kräften und deiner Stimme zu haushalten. Und noch mehr: Ich hab gelernt, verschiedene Stile zu singen, mit wenig Schlaf auszukommen und trotzdem immer volle Leistung zu bringen. Es war gut, wie es war." Nach einem Jahr in Spanien und darauf folgenden Jobs in den größten Coverbands Österreichs (Lifebrothers, Egon7, Real Instinct) dann die Erkenntnis: "In einer Cover-Band zu singen bedeutet Arbeit, aber keine Kreativität." Die Persönlichkeit der sensiblen, aber willensstarken Sängerin kann sich nicht mehr austoben. Allessa will einen Neuanfang.
 
In Köln begegnet sie dem Team von Akropolis: Peter Power und Ully Jonas. Die beiden Musik-Magiere, die Künstlern von Nino de Angelo und Michael Stein über Declan und Nic bis hin zu Julio Iglesias schon Hits schrieben und produzierten, erkannten das außergewöhnliche Talent von Allessa und fragen sie, was sie singen möchte und wen sie mag. Die Antwort verblüfft: Sie entscheidet sich für den deutschen Schlager. Warum? Weil sie Mireille Mathieu, Katja Ebstein und Peter Alexander verehrt. Weil im Pop für sie die Emotion nicht greifbar genug ist. Weil sie ihre Kreativität am besten im Schlager aufgehoben empfindet. "Das sehe ich heute alles immer noch so", resümiert Allessa im Gespräch. "Der Schlager passt für mich in jede Lebenslage, weil seine Melodien angenehm sind und mich berühren." Überhaupt – Musik, die berührt: Natürlich liebt Allessa auch die internationalen Größen, die das mit ihren Shows und ihren Hits schaffen: "Billy Joel und Freddy Mercury sind da für mich die emotionalsten Sänger und Tina Turner ist die schillerndste Interpretin, die ich kenne!"
 
Gemeinsam mit dem Team der SONY BMG Austria überlegt sich Allessa das Konzept für ihr erstes Album: Gut die Hälfte der Songs sollen Neukompositionen sein, den anderen Teil sollen Coverversionen von besonderen Klassikern und Lieblingsliedern ausmachen. "Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das Herantasten an ein Album, das ausschließlich aus neuen Liedern besteht, auch für die Zuhörer sehr anstrengend sein kann", erklärt Allessa. Mit der Debüt-Single "Samstag Nacht" hat das Team die erste beeindruckende Kostprobe abgeliefert, was man aus einem leicht angestaubten Titel noch herausholen kann, ohne ihm seinen ursprünglichen Charme zu stehlen. "Ich fand immer, dass der Titel zum Tanzen und Feiern animiert", erklärt Allessa, "aber leider gibt die ursprüngliche Version das nicht her, sie ist sehr verträumt. So kam die Idee für das Remake." Stark am Rhythmus orientiert sich auch ein Celine-Dion-Cover: "Ich lebe wieder neu" ("I’m Alive"). Dass selbst ein Klassiker von Roger Whittaker aus dem Mund einer jungen Frau sich stimmig und bewegend anfühlen kann, beweist Allessa mit erfrischender Leichtigkeit: "Lass mich bei dir sein" ist einer der gelungensten Tracks auf "Samstag Nacht". Und selbst das epische "Die Zeit (…macht nur vor dem Teufel Halt)" – in den frühen 1970ern ein Hit für Barry Ryan – belegt dank der Neuversion von Allessa seine Zeitlosigkeit. Mit dem von Michael Kunze betexteten "Der Ring, den du trägst" erinnert sich die Künstlerin an ihre Italo-Pop-Band-Zeiten. Ihre wehmütige, beseelte Stimme transportiert die mediterrane Stimmung perfekt in deutschsprachige Gefilde. Besonders eindrucksvoll entfaltet sich Allessas Stimme, die von Coloratursopran bis Alt alle Stimmfarben beherrscht, bei den schönen großen Balladen, zum Beispiel der Neukomposition "Dieser Sommer stirbt nie", mit der Liedermacher Erich Virch zum Abschluss der 16 Titel ein wenig irische Atmosphäre aufs Album zaubert.
 
Drei Stimmungen, so erzählt Allessa, hat sie sich fürs Album gewünscht: Zum einen sollen ihre Fans gute Laune bekommen und auf ihre Musik tanzen können. "Das will ich alles gar nicht wissen" und "1000 Fragen" treiben die gute Laune denn auch unaufhaltsam voran, treffen mitten ins Herz und in die Beine. Zum zweiten hat sich Allessa für die Produktion ein paar Retro-Elemente gewünscht. So entführen Songs wie "Roter Wein" (den sie übrigens selbst getextet hat) oder "Goodbye Adios Carino" zurück in die verschollen geglaubten Stimmungen im Deutschen Schlager: New Romantic und Disco-Funk. Zum dritten aber sollte es natürlich auf dem Album auch Momente zum Träumen geben – für die Romantikerin Allessa ein Muss! Sanftere Klänge wie in "Dieser Abschied war kein Ende" oder "Schiff meiner Reise" verführen zum Entspannen, aber auch zum Zuhören. Und die Balladen "In der Welt der Illusionen (Michelle)" und "Jeder Anfang ist schwer" beweisen sogar, dass das richtige Lied in der richtigen Stimmung wie eine gute Freundin sein kann. "Ich möchte, dass die Leute meine Lieder nicht nur verstehen, sondern auch etwas daraus gewinnen können. Ein Lied soll für den Hörer eine Bedeutung haben oder beim Zuhören entwickeln, dass du entweder etwas nachempfinden kannst oder spürst: Ja, genau das, was sie gerade singt, das brauch ich jetzt!"
 
Da scheint dann vielleicht ein bisschen was von der Schauspielerin durch, als die Allessa auch schon gejobbt hat, oder von den Lehren, die ihr die Mutter mit auf den Weg gab, die selbst eine begnadete Sängerin hätte werden können ("Sie klingt wie Zarah Leander und trifft jeden Ton! Ich sollte sie eigentlich einen Titel auf meinem nächsten Album singen lassen"). Außer der Leidenschaft für Musik teilt Allessa mit ihr noch die Liebe zu Tieren, insbesondere zu Pferden (Allessa war als Jugendliche Turnier-Springreiterin) und zu ihrer Mops-Hündin Marie. Die ist fast immer mit auf Reisen. "Marie ist ein stressfreier und unendlich cooler Hund. Ich liebe sie! Der Mops ist der entspannteste Hund, den man sich vorstellen kann!" Ein Fan ihres Frauchens ist Marie übrigens auch noch. Gemeinsam leben die beiden heute in Wien, allerdings schielt Allessa schon mit einem Auge Richtung Deutschland. Sie möchte bald umziehen – auch "weil mir die Schlagerlandschaft in Deutschland so gut gefällt…". Ihre deutsche Fan-Gemeinde wird es freuen. Denn die wird größer und größer…

 
 
 
Allessa im TV:

18.05.2008    ZDF       Fernsehgarten


 




Bitte beachten Sie auch www.allessa.at und www.ariola.de!

Quelle: Ariola, Tobias Reitz

 

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